Goodbye Kasese, hello Fort Portal

Die nächste Station

Heute Morgen haben wir in Kasese die Lebensmittel und Hygieneartikel für die 70 Taschen für Fort Portal abgeholt und im Van verstaut. In die Reifen mussten wir mehr Druck reingeben…

Richtung Fort Portal verändert sich die Landschaft allmählich. Es wird hügeliger. Auf den Feldern wachsen Kochbananen, Kaffee, Tee und alle möglichen Gemüsesorten. Man sieht weniger Rinder, dafür wieder mehr Ziegen. Gelegentlich hängt ein viertel Schwein in einem Schaufenster.

In Fort Portal.

Amabere Caves und Nyakasura Falls

Die Götter der Völker sind machtlose Figuren, der HERR aber hat den Himmel geschaffen!

Psalm 96,5 (HfA)

Heute geht’s zu den Amabere Caves und dem zugehörigen Wasserfall namens Nyakasura Falls. In diesem Teil der Region um die Rwensori Mountains haben die ersten Menschen hier gesiedelt. Und in eben diesen Höhlen gewohnt. Sie wurden teilweise als Halbgötter betrachtet und viele fürchteten sich vor ihnen. Heute sind sie verschwunden…

Vor den Höhlen kommen wir an der ersten Schule in Ostafrika, der Nyakasyura School – vorbei. Die von Schotten gegründet wurde. Bis heute gehört zur Schuluniform der Schottenrock (leider sind gerade noch Ferien).

Auf einem recht verschlungenen, matschigen Pfad hat mich mein Guide John zu den Höhlen – es sind genauer gesagt tiefer Felsüberhänge – geführt, die „die Brüste der Nyina Mwiru“ genannt werden. Die Story dazu ist folgende:

Man könnte fast meinen, man ist auf der Schwäbischen Alb. Sie ist auch aus Kalkgestein aufgebaut und hat entsprechen viele, durch Wasser ausgewaschene, (Tropstein-)Höhlen.

Wer an mich glaubt, wird erfahren, was die Heilige Schrift sagt: Von seinem Inneren wird Leben spendendes Wasser ausgehen wie ein starker Strom.«

Johannes 7,38 (HfA)

Hinter dem Wasserfall kann man rumgehen – sowas hab ich glaub auch noch nie gemacht.

Das Besondere an den Wasserfällen ist, dass der Fluß, der sie speist, teilweise unterirdisch verläuft.

So sehen wilde Bananenstauden aus:

In den Höhlen gibt es auch einige Bienennester:

Auf dem Weg zur Lodge

Eigentlich wollten wir noch den Palast des Toro-Königreichs besuchen, aber der war leider wegen Renovierungsarbeiten nicht zugänglich.

Die Präsidentschaftswahlen Anfang nächsten Jahres werfen ihre Schatten voraus. Einige Wahlkampfveranstaltungen haben wir gesehen, Autokorsos der Parteien fahren hupend durch die Straßen und überall hängen schon Plakate.

Wir sind dann gleich zum Chimpanzee Guest House nahe dem Kibale Nationalpark gefahren – unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Hier ist es dermaßen schön. Tolle Zimmer, mitten in der Natur und sehr schön angelegt.

Das Warmwassersystem: Abends ab 17.30 Uhr gibt es heißes Wasser, auf Wunsch auch morgens.

Das Wetter ist hier etwas instabiler. Ich bin raus zum Fotos im Sonnenschein machen und keine zehn Minuten später hat es geregnet. Aber das macht nichts. Man kann trotzdem gemütlich im Sessel vor der Lodge sitzen und das Leben genießen…

Vielen Dank für’s Lesen und Gottes Segen!

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