Rhino Sanctuary

Lobt ihn, ihr Berge und Hügel, ihr Obstbäume und Zedern!
Lobt ihn, ihr wilden und zahmen Tiere, ihr Vögel und alles Gewürm!
Lobt ihn, ihr Könige und alle Völker, ihr Herrscher und Machthaber dieser Welt!
Lobt ihn, ihr jungen Männer und Mädchen, Alte und Junge miteinander!
Sie alle sollen den HERRN loben, denn sein Name allein ist hoch erhaben. Seine Majestät erstreckt sich über Himmel und Erde!

Psalm 148,9-15

Mittwoch war der letzte Tag meiner zehntägigen Tour mit Godfrey😥. Ein langer Weg lag vor: Von der Pakuba-Lodge im Norden des Murchinson Falls Nationalpark bis ins African Village Hotel in Kiyunga (nahe Mukono). Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher ins Ziwa Rhino Sanctuary gemacht. Aber alles der Reihe nach.

Abschied von Murchison Falls

Wir sind quer durch den Park zurückgefahren, was zwar länger dauert, aber nochmal die Möglichkeit gibt, viele Tiere zu sehen. Wir wurden nicht enttäuscht.

Vor allem Paviane! Beim Frühstück bei der Lodge und unterwegs. In Summe sicherlich mehrere hundert!

Ziwa Rhino Sanctuary

Nashörner, genauer gesagt Breitmaulnashörner (White Rhinos*), waren ursprünglich in Uganda heimisch, wurden jedoch ausgerottet. Vor vielen Jahren wurde ein 70 km² großes Gebiet für die Zucht von Nashörnern ausgwählt, mit dem Ziel, sie in den Nationalparks Ugandas wieder anzusiedeln.

Gestartet wurde mit sechs Individuen: 4 aus Kenia, zwei aus den USA. Das erste Baby kam 2009 auf die Welt und wurde – weil es sozusagen international war – „Obama“ genannt. Heute sind daraus 48 Nashörner geworden, von denen innerhalb der nächsten zwei Jahre 15-20 im Murchison Falls Nationalpark angesiedelt werden sollen. Aus Südafrika sollen 8 Nashörner kommen, um Inzucht zu vermeiden.

Rund um die Uhr bewachen insgesamt 60 Parkranger die Tiere. So soll Wilderei ausgeschlossen werden.

Im Park gibt es nicht nur Nashörner.

Vor einiger Zeit wurden auch Giraffen und Zebras angesiedelt, die allerdings noch recht scheu seien. Auch ein Leopard und Hyänen treiben sich hier rum…

Zusammen mit einem Parkranger macht man sich dann auf die Suche nach den Nashörnern. Von den 48 haben wir immerhin 10 gesehen. Ob Obama dabei war, weiß ich nicht, aber es war ziemlich cool, den Tieren in freier Wildbahn „Auge in Auge“ gegenüberzustehen.

Das Ganze war auf jeden Falls sehr spannend…

(* der Name „white Rhino“ kommt anscheinend von einem Mißverständnis zwischen einem Niederländer, der das „weite“, also breite, Maul des Nashorn beschrieben hat und einem Engländer, der unter „weit“ eben „weiß“ verstand. So kann’s gehen…)

Und weiter geht’s

Die Reise nach Kiyunga hat dann aufgrund der ugandischen Straßen und dem Feierabendverkehr noch etwas gedauert, aber wir sind – Gott sei Dank! – gut und sicher angekommen.

Dann hieß es Abschied nehmen von Godfrey. Wir haben echt 10 sehr tolle, erfüllte, aber auch anstrengende Tage (vor allem für ihn als Fahrer) hinter uns. Es sind so viele Eindrücke auf mich eingeprasselt und viele Gedanken rasen durch den Kopf, das muss ich erst mal alles in Ruhe verarbeiten. Aber eines ist sicher: Ich bin Gott sehr dankbar für alles!

Vielen Dank für’s Lesen und Gottes Segen!

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