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Alarm call
Unfair!
(Kinder, wenn ein anderes etwas bekommt, oder auch Erwachsene…)
Da beschwerten sie sich beim Grundbesitzer: ›Die Leute, die du zuletzt eingestellt hast, haben nur eine Stunde gearbeitet, und du zahlst ihnen dasselbe wie uns. Dabei haben wir uns den ganzen Tag in der brennenden Sonne abgerackert!‹ ›Mein Freund‹, entgegnete der Grundbesitzer einem von ihnen, ›ich tue dir doch kein Unrecht! Haben wir uns nicht auf diesen Betrag geeinigt?
Matthäus 20,11-13 (HfA)
Briefing
Jeder, der Kinder hat, kennt diese Situation: Kevin bekommt von Mama den neuen LEGO-Ninjago-Wüstensegler geschenkt, Franz-Ferdinand den LEGO-Ninjago-Flugsegler. „Unfair!“, meldet sich Franzl zu Wort. Natürlich ist es das! Es ist immer unfair.
Hand auf’s Herz: Geht’s uns Erwachsenen nicht manchmal auch so? Der Nachbar hat das schönere Auto, der Kollege verdient mehr, die Nachbarin hat weichere Haut und Nina, die beste Freundin, kommt bei den Männern viel besser an.
Selbst wenn Menschen schon gut verdienen, sind sie neidisch, wenn jemand anderes besser verdient. Es gibt eine Studie, folgendermaßen lief: Die Testperson sollte zwischen zwei Optionen entscheiden: Entweder der Freund/ Kollege/ Nachbar bekommt 25.000$ und die Testperson bekommt 50.000$ Jahresgehalt oder die Testperson 100.000$, aber der andere 200.000$. Die Studie zeigte, dass 56% der Testpersonen lieber auf 50.000$ mehr verzichtten würden, als dass der andere mehr bekäme1.
Ziemlich krass, oder? Jesus brauchte dazu keine Studie. Lies Matthäus 20,1-16. Die Verse oben sind daraus entnommen. Man empfindet es automatisch als unfair, wenn jemand für weniger Arbeit den gleichen Lohn bekommt, obwohl man selbst nicht schlechter dasteht. Jesus spielt hier natürlich nicht auf die Bezahlung der Arbeiter an, sondern darauf, dass jeder, der Ihn als Erlöser annimmt, Anteil am Reich Gottes hat. Egal ob er/ sie als junger Mensch zum Glauben findet oder erst auf dem Sterbebett.*
* Eine andere Auslegung des Gleichnisses hat mit dem Volk Israel zu tun.
Fight
Du siehst, der Neid entsteht durch den Vergleich mit anderen. Deine Aufgabe für die nächste Zeit:
Beobachte dich selbst, in welchen Situationen in dir Neid aufkeimt. Was triggert dich dabei am meisten?
Versuch diesen Gefühlen aktiv gegenzusteuern und bringt sie im Gebet vor Gott und: Lerne dankbar zu sein, für das, was du hast. So wenig hast du nämlich nicht, wenn du genau überlegst. Dankbarkeit ist ein guter Schutz gegen Neid.
Siehe auch Dankbarkeit auf SalzUndLicht.
Reward
Neuer Rang: LIEUTENANT GENERAL in der Kategorie LOVE.

„Would You Like to Be Rich or Would You Rather Be King?“ (1998), Studie von Sara Solnick und David Hemenway von der Harvard School of Public Health.