
Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.
Psalm 16,24 (HfA)
Imkerei ist eines meiner Hobbies und deshalb hat es mich sehr interessiert, wie in Uganda geimkert wird. Es gibt viel zu erzählen…
Am Rande des Nationalpark haben die Menschen mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Ein großes Problem sind Waldelefanten, die zum Teil die ganze Ernte eines ganzen Dorfes zerstören können. Eine Maßnahme dagegen sind große Gräben, die die Elefanten nicht überwinden können, eine andere: Bienen! Elefanten scheinen sich vor Bienen zu fürchten und so möchte man die Menschen in den Communities zum Halten von Bienen ermutigen.
Dabei gibt es einige Unterschiede zur Imkerei in Deutschland/ Österreich:
Die afrikanischen Bienen sind eher noch Wildbienen. Sie sind kleiner und um einiges agressiver. Ein Volk hat zwischen 30.000 und 50.000 Bienen.
Wir haben unsere Jahreszeiten, in Uganda wechseln sich Regen- und Trockenzeit ab. Man erntet Honig dreimal im Jahr.
Wir haben die Varroamilbe – die gibt es hier nicht, dafür plündern Schimpansen den die Bienenstöcke und zerstören sie dabei. Deshalb hängt man sie an Drahtseilen auf, weil die Schimpansen dort eher Schwierigkeiten haben, die Blechdächer abzunehmen. Aber selbst das bringt keine Sicherheit. Neue Ideen sind gesucht. Hier sieht man die zerstörten Beuten.


Wir imkern meist in mehrräumigen Beuten mit Rähmchen und MIttelwänden. Die Beuten hier haben einen Raum und es werden nur einzelne Bretter aufgelegt, an die die Bienen ihre Waben bauen.

Bei der Honigernte wird mit viel Rauch gearbeitet und immer zu zweit.



Bei der Ernte werden die Waben von den Bienen mit viel Rauch befreit und abgeschnitten.

In dem Edelstahlbehälter sind zwei Siebe drin, um den Honig zu reinigen, was während der Nacht passiert.

In einem Forschungsprojekt wird das Schwarmverhalten untersucht. Hier eine Temperatursonde, weil vermutet wird, dass es mit der Innen- und Außentemperatur zu tun hat. Es kommt vor, dass ein komplettes Volk den Stock verlässt.
