Nach ungefähr 25 h Reisezeit von Haustür zu Haustür bin ich gestern gut in Uganda angekommen. Zwar müde, aber happy!
Potter’s Hand
Ich ging dorthin und sah, wie der Töpfer gerade ein Gefäß auf der Scheibe drehte. Doch es misslang ihm. Er nahm den Ton und formte ein neues Gefäß daraus, das ihm besser gefiel.
Jeremia 18,3-4 (HfA)
Heute hab ich dann eine Shopping-Tour gemacht. Meine Frau und ich wollen mit unserem Herzensprojekt „Die Tasche“ Handwerker aus Uganda unterstützen. Einer davon ist Ibrahim, ein junger Mann, der vor 6 Jahren eine Töpferwerkstatt in Kikondo aufgemacht und nun schon einige Angestellte hat. Bei ihm hab ich vor einiger Zeit Töpferwaren bestellt:

Er hat hier mehr präsentiert, als ich bestellt hatte und ich durfte aussuchen, was mir am besten gefiel. Ich hab dann auch mehr davon mitgenommen.
Einer von Ibrahims Mitarbeitern hat meinem Begleiter Andreas und mir gezeigt, wie man eine Tasse macht – zumindest den Anfang. Die Töpferscheibe wird mit dem Fuß betrieben.





Das geht zwar relativ schnell, aber bis die Tasse fertig ist, dauert es noch etwa zwei Wochen: glätten, Henkel anbringen, brennen, bemalen, Farbe einbrennen.
Esther’s Shop

Danach ging’s nach Jinja zu „Esthers“. Esther besitzt einen Souvenirshop in der Main Street und verkauft dort viele handgemachte Artikel. Von Kleidung, über Schmuck und Modeaccessoirs bis hin zu hangemalten Bilder. In der touristischen Hauptsaison kann man sogar dem Künstler direkt über die Schultern schauen.
Leider ist der Platz in meinen Koffern sehr begrenzt, sonst hätte ich noch mehr mitgenommen…





Übrigens: Mit dem Erlös aus den Einnahmen finanziert Esther eine Schule im Osten Ugandas.