
Einkauf für die Tasche
Wir möchten nur Getreide kaufen!
1.Mose 41,10b (HfA)
Heute früh nach dem Frühstück war erst mal Geld holen angesagt. Hier bezahlt man ja nicht mit Karte. Einige Millionen Shilling musste ich abheben. Bei der ersten Bank haben dann weder die Kredit- noch die Karte vom Girokonto funktioniert. Dann zur nächsten. Da ging auch nichts. Irgendwann wird man dann mal nervös…
Bei der dritten hat es dann geklappt, aber das Tageslimit war schnell erreicht. Dann morgen eben nochmal.

Da Godfrey aus Kasese stammt, weiß er natürlich, wo man hingehen muss. Wir sind nicht in den Supermarkt (da ist es teurer), sondern in sogenannte „Retailshops“ gegangen.
Dort haben wir alle Lebensmittel und Hygieneartikel eingekauft – auch die für Fort Portal; insgesamt 1000 kg Lebensmittel, sowie jeweils 200x Seife, Zahnpasta und Zahnbürsten. Sowie einige Packungen Monatshygieneartikel für die Teeniemädels.




Gegen Mittag haben wir nochmals das Budget für das Event morgen durchgerechnet: Wir brauchen Reis, Kartoffeln, Rindfleisch, Gewürze, Tomaten, Zwiebeln und Kohl. Dann zog Godfrey los. Er heuerte Köche an, kümmerte sich um einen LKW (für den Safaribus sind die Mengen zu groß). Teller werden wir ausleihen (ist günstiger als Wegwerfteller zu kaufen und zudem besser für die Umwelt). Außerdem brauchten wir noch Fußbälle.

In den Bergen
Das Land aber, in das ihr nun geht, wird vom Regen bewässert, der vom Himmel auf die Berge und Täler fällt.
5.Mose 11,11 (HfA)
Für den Nachmittag hatten wir uns gedacht, etwas auszuspannen und die Natur in den Bergen Kaseses zu genießen. Außerdem wollte ich einige schöne Fotos machen. Zwei Sachen haben uns dann einen Strich durch die Rechnung gemacht:
Wir, bzw. Godfrey, musste mit einem Wachposten ziemlich lange verhandeln, dass wir überhaupt nach oben fahren durften. Mit dem Versprechen, dort keine Fotos zu machen, durften wir dann weiterfahren. 2023 war das überhaupt kein Thema, aber anscheinend gibt es neue Besitzer der Kupfermine dort im Tal, die diese Regeln gemacht haben.
Ein bißchen haben wir die Aussicht genossen und dann hat’s dort oben wie aus Kübeln geschüttet, dass wir mit dem Runterfahren etwas warten mussten. Naja.
Die Aussicht war aber sehr schön, die Luft frisch. Das hat auch gut getan.
Weiter unten hab ich noch ein paar Bilder nach dem Regen machen können.


