
Prolog
Der HERR lenkt die Schritte des Menschen; wie kann der Mensch wissen, wohin sein Weg ihn führt?
Sprüche 20,24 (HfA)
Das ist wohl wahr. Wir können zwar alles mögliche planen und vorbereiten, wie es dann wird, weiß allein Gott. Für diese Reise und unser Taschenprojekt habe ich zusammen mit Godfrey lange geplant und wir haben uns viele Gedanken gemacht. Jetzt sind wir in Kasese und alles passt soweit. Aber ich hab überhaupt keine Ahnung, wie es in zwei Tagen sein wird. Gut, dass Gott das weiß und alles in seiner Hand hat. Und gut zu wissen, dass Er auf unserer Seite steht.
Es geht los
Die Reise geht los. Am Montag früh wurde ich in Jinja von Tom und seinem befreundeten Taxifahrer abgeholt. Sie sollten mich nach Kampala zu Godfrey, meinem Freund und Begleiter auf der ganzen Tour durch Uganda, bringen.
Ich zeig euch einfach viele Bilder von dieser zweitägigen Tour von der Nilquelle bis nach Kasese im Westen.
Es gibt tatsächlich Elektrobusse in Uganda. War mir neu!

Unterwegs. An den Straßen wird fleißig gearbeitet:



Blick auf Kampala, die Hauptstadt Ugandas:

In Kampala traf ich mich mit Godfrey. Nach einem Besuch bei seiner Familie und einer kleinen Erfrischung gings dann in unserem Safaribus weiter, auf den Godfrey unser Logo geklebt hat – das hat uns bei den zahlreichen Verkehrskontrollen immer wieder mal geholfen 😉.

Auf dem Dach sind 200 Paar Schuhe und die Kleidung für 200 Kinder verstaut, im Bus die Bibeln Kinderhefte, die Lautsprecherbox (und mein Gerümpel). Die ganzen Sachen sind für unser Hilfsprojekt „Die Tasche“ gedacht.
Reisfelder in der Nähe des Viktoriasees:

In einem Restaurant am Äquator…

…gab’s dann leckeres „local food“ mit Hühnchen, Erdnusssoße, Matokoe, Gemüse, Irish Potatoes, Reis, Kasawa, Yamswurzel, Kürbis, Posho und Avocado.

Sehr reichlich und sehr lecker!!
Am späten Nachmittag erreichten wir dann unsere erste Zwischenstation: Die Mpogo-Lodge beim Lake Mburo-Nationalpark.












Beim Essen gibt’s dort auch Zuschauer:

Im Westen hat es viel Vieh und daher auch Viehbesitzer.


Außer einer Menge Verkehrspolizisten (ohne Foto) haben wir auch viele Kronenkraniche gesehen (mit Foto). Der Kranich ist das Wappentier von Uganda. Hier ein Pärchen mit zwei Jungen:

Zum Märthyrertag am 3. Juni sind viele – hauptsächlich katholische – Pilger nach Kampala unterwegs. Das sind von diesem Ort noch etwa 300 km…

Teeplantagen soweit das Auge reicht…


„Metzgerei“ am Straßenrand:

Schließlich sind wir am Riftvalley angekommen. Blick auf den Queen-Elisabeth-Nationalpark.

Weibliche Wasserböcke.

Der Kazinga Channel verbindet den Lake George mit dem Lake Edward und teilt den Park in die Nord- und Südhälfte.


Wieder geht’s über den Äquator. Das Monument ist ganz neu.

Am Nachmittag sind Godfrey und ich dann – Gott sei Dank!! – gut in Kasese angekommen. Morgen werden wir die Einkäufe für die Taschenverteilung machen und am Donnerstag geht’s dann rund!
