
In dieser Zeit verließ Jesus die Stadt und stieg auf einen Berg, um zu beten. Die ganze Nacht hindurch sprach er im Gebet mit Gott.
Lukas 6,12 (HfA)
Die Geschichte des Gebetsberges ist ja sehr spannend und 2022 hab ich sie in einem Beitrag schon geschildert (hier klicken).
Ich bin an diesem Ort sehr gerne. Hier ist – wie im Bibelvers obene steht – ein Platz des Gebets. Man merkt schon die Kraft, die hier ist. Man fühlt die Ruhe, aber auch dass Gott Dinge bewegt. Hier erlebt man Dinge, die man sonst vielleicht nicht machen würde: ins Gefängnis gehen, in einer ugandischen Gemeinde predigen, viele gute Gespräche mit anderen Christen oder auch Einheimischen haben. Ich hab einige spannende Begnungen mit Menschen gehabt: Ein Pastor, der hier sein Buch fertig geschrieben hat, ein Ehepaar, das seit nunmehr zwei Jahren mit einer Art Wohnmobil um die Welt reist, eine Frau, die eine Hilfsorganisation für Frauen in Kenia gegündet hat, um nur wenige zu nennen.
Auch wenn ich ein Typ bin, der gerne anpackt, tut es mir gut, hier alles etwas ruhiger angehen zu lassen. Ich bin zwar schon aktiv, aber ich schau, dass ich mich etwas bremse. Das ist auch gut so. Dann hab ich zum einen die Kraft für die nächsten zehn Tage beim Taschen verteilen usw. getankt und zum anderen die Zeit um schöne Fotos zu machen.
Auch auf die Gefahr hin, dass gleiche Motive wie in den letzten Jahren dabei sind, findest du hier eine Auswahl. Die Blumenpracht finde ich immer noch genial.









Nachts fahren die Fischer raus, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Man sieht viele Lichter in der Dunkelheit auf dem See:

Überall in dem Fischerdorf Kikondo liegen dann die Netze in der Sonne, damit die Fische trocknen können. Das dauert ca. 4-6 Stunden. Danach werden sie im ganzen verspeist oder zu Suppe verkocht.
