Bigodi Wetland Sanctuary

Dir, HERR, will ich von ganzem Herzen danken, von all deinen wunderbaren Taten will ich erzählen.

Psalm 9,2 (HfA)

Heute bin echt voller Dankbarkeit – ich hab tolle eineinhalb Wochen hinter mir und heute einen wunderbaren Tag. Und hab immer noch eine knappe Woche Uganda vor mir.

Heute war ein sehr entspannter Tag, den ich genießen durfte. Quasi Luftholen für morgen 😉.

Auf der Chimpanzee Guest Lodge sind ca. 15 Vollzeitmitarbeiter beschäftigt und den Garten machen Leute aus den umliegenden Dörfern. Sie kommen morgens zwischen acht und elf und kümmern sich um die Pflege des ganzen Grundstücks und der Feldfrüchte. Ein tolles Konzept, um die umliegenden Gemeinden zu unterstützen.

Hier bauen sie viele der Früchte und viel vom Gemüse selbst an.

Am Nachmittag hat mich Godfrey in den Kibale Forest nach Bigodi gefahren, wo ich einen Spaziergang durch das Sumpfgebiet – zusammen mit meinem Guide Julius – machen konnte.

Paviane gibt es hier überall.

Die Leute vom Bigodi Wetland Sanctuary (Schutzgebiet) arbeiten eng mit den umliegenden Communities (Dörfer/ Gemeinden) zusammen, um eine Akzeptanz für den Naturschutz fördern und eben diese Dörfer durch Ökotourismus zu unterstützen. Einnahmen aus dem Projekt fließen zum Beispiel in Schulen oder in Wasserversorgung.

Die Leute aus den Communities bieten selbsterzeugten Kaffee, Honig oder auch Erdnussbutter zum Verkauf an, sowie Souvenirs wie Körbe oder Hand geschnitzte Holzfiguren. Ein Teil der Einnahmen geht an den Produzenten, ein Teil an das Projekt und ein Teil an die Communities.

Ich hab den Spaziergang durch die Natur auf jeden Fall sehr genossen. Fern von allen Geräuschen der Zivilisation und mitten im Grünen.

Hier gibt es 8 Primatenspezies – wir haben aber leider nur zwei gesehen:

Die Rotschwanzaffen sind sehr scheu und schwer zu erwischen.

Viele Vogelarten – auch mehrere endemische – gibt es hier. Einige Great Blue Turacos waren zwar direkt vor uns im Baum, aber leider sehr kamerascheu…

Direkt am Rand des Sumpfes ist Ackerland, wo Mais, Manjok und auch cash crops wie Tabak oder Kaffee angebaut werden.

Werden die Feldfrüchte reif, sind die Bauern tagsüber oft bei ihren Feldern, um sie vor den Affen zu beschützen…

Hier werden Baumsetzlinge gezogen und an die lokalen Bauern/ Grundbesitzer verkauft. Der Erlös geht ebenfalls an das Projekt.

Auf dem Rückweg haben wir noch Oddy besucht, den Imker, den ich letztes Jahr kennenlernen durfte. Wir haben uns über unsere Projekte ausgetauscht.

Auf dem Rückweg durften wir noch einen der seltenen Waldelefanten sehen – das war echt ein Sahnehäubchen auf diesem Tag!

Ich kann für heute nur ein riesiges Dankeschön! nach oben zu meinem Vater im Himmel schicken!

Vielen Dank für’s Lesen und Gottes Segen!

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