Von Fort Portal zum Murchinson Falls Nationalpark

Nach einem schnellen Frühstück sind wir Richtung Norden aufgebrochen.

Raus aus den Hügeln voller Bananen kamen wir in Regionen, wo sehr viel Mais angebaut wird. Ein großer Teil davon wird nach Ruanda exportiert.

Die Landschaft wird steiniger und trockener je weiter man Richtung Norden kommt. Nach Hoima gibt es große Zuckerrohrplantagen, wenn man Richtung Masindi fährt.

Die Reise war schon recht lang und erst nach 6 Stunden hatten wir das Kichumbanyobo-Gate am Südeingang des Murchison Falls Nationalparks.

Wir sind dann durch einen riesigen Wald zu den Murchison Falls gefahren.

Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie die gigantischen Wassermengen des Nils in die Tiefe stürzen.

Danach ging’s in die Unterkunft, die noch eine halbe Stunde entfernt lag.

Dort haben wir ein Briefing bekommen, denn das Camp liegt mitten im Nationalpark, es gibt keinen Zaun und durch den nahegelegenen Nil sind in der Nacht Nilpferde oder Warzenschweine im Camp unterwegs. Auch vor Pavianen muss man sich in Acht nehmen, die offenen Autofenster oder Türen in der Unterkunft als Einladung zum Einkaufen verstehen.

Nach einem nicht allzu langen Gamedrive ging’s zurück zur Unterkunft.

Paviane lieben die Früchte der Palmen:

Dort haben wir frisch gemacht und noch zu Abend gegessen. Auf dem Rückweg zu unseren beiden Bandas (halb Hütte, halb Zelt) sind uns im Dunkeln tatsächlich zwei Nilpferde entgegengekommen. Sehr sehr spannend.

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