Earth Clock

Zeit

Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.

Psalm 90,4 (LU17)

Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offenbarung 22,13 (ELB)

Heutzutage ist die Zeitmessung überall präsent: Wir messen im Alltag Stunden, Minuten, Sekunden. Im Rennsport Millisekunden, um den Sieger zu ermitteln. In der Wissenschaft Atto- oder Femtosekunden – Zeiträume in denen sich elektronische Zustände von Atomen ändern.
Zyklen in der Natur sind Ebbe und Flut, Tage, Monate, Jahre. Oder noch längere Zeiträume z.B. alle 11 Jahre erreichen die Sonnenflecken ein Maximum. Tiere machen Winterschlaf, Pflanzen richten sich nach der Sonne, die Hormonkonzentration von Melatonin und Seratonin schwankt beim im Laufe des Tages und steuert unseren Schlaf- und Wachrhythmus. Viele Lebenwesen haben eine innere Uhr.
Zeit ist ein Phänomen, dass ständig abläuft, sich aber nur in einer Richtung bewegt. Wir Menschen sind quasi im Strom der Zeit gefangen. So ist es bei Gott nicht: Für Ihn sind Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit eins. Für Ihn sind tausend Jahre wie ein Tag. Er war da, ist immer da und wird immer sein. Er ist außerhalb der Zeit und doch bei uns. Verrückt. Das heißt auch, dass für Ihn nichts unmöglich ist. Und das ist gut zu wissen!

Das Modell

Die Zeit und Zyklen in der Natur misst der Mensch schon immer. Er hat eine Vielzahl von Zeitmessern erfunden: den Maya-Kalender, den gregorianischen Kalender, Sonnenuhren, Armbanduhren, Wasseruhren, die Atomuhr, Digitaluhren, Kuckucksuhren, Sanduhren, …und eben die „Earth Clock“:
Als ich zum ersten Mal dieses Modell sah, war ich sehr begeistert. Eine „Uhr“, bei der sich die Erde in 24 Stunden einmal um sich selbst dreht und die Monatsanzeige einmal im Jahr dasselbe tut. Die musste ich bauen!
Das Bauen hat viel Spaß gemacht – ist einfacher wie das Open Flexure Microscope. Es gibt auch eine sehr gute, ausführliche Anleitung (und tolle Bilder) – siehe hier. Wie man die 3D-Druckteile zusammenbaut, findest Du in diesem Youtube-Video. Dazu muss ich nichts mehr schreiben…

Der Druck

Druckdaten

  • Drucker: Creality Ender 3D
  • Filament: PLA, 1,75 mm, golden für die Zahnräder und Monatsanzeige, blau für den Globus, der Rest schwarz
  • Layer/ Nozzle: 0,2 mm/ 0,4 mm, beim Globus 0,16 mm Layerdicke
  • Materialverbrauch: ca. 115 g
  • Druckdauer: ca. 22 h
  • Support: keiner
  • Infill: 20%
  • Modell von: Cults3D (die STL-Dateien kosten ca. 5,20€ – was das Modell alle mal Wert ist!)

Du brauchst

Werkzeug

  • 3D-Drucker
  • Lötkolben, Lötzinn
  • Schleifpapier
  • Schraubenzieher
  • Cutter
  • (Feile)

Tipps

  • Der 3D-Drucker sollte mechanisch sehr gut eingestellt sein und ich würde, wenn ich wieder eine Earth Clock mache, einen 0,2 mm Nozzle verwenden. Einfach, damit präzise gedruckt wird. Hab letztendlich mit einer Dreiecksfeile alle Zahnräder nachgefeilt…
  • Erst den Arduino programmieren, dann alles zusammenbauen.
  • Bevor du alles zusammenbaust, am besten die Elektronik testen – hab ich öfters zwischendurch gemacht, damit man gleich merkt ob sich evtl. Kabel lösen.
  • Falls das Programm nicht zum Hochladen auf den Arduino geht und der Fehler „avrdude: stk500_recv(): programmer is not responding“ in der Arduino Entwicklungssoftware auftaucht, hat bei mir geholfen im Menü „Werkzeuge“ den Programmer auf „Arduino as ISP“ einzustellen.

Die Bilder


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