21. Dezember – Tu’s doch!

Versuchung

Erfüllt vom Heiligen Geist verließ Jesus die Gegend am Jordan. Der Geist Gottes führte ihn in die Wüste, wo er sich vierzig Tage lang aufhielt. Dort war er den Versuchungen des Teufels ausgesetzt. Jesus aß nichts während dieser ganzen Zeit, und schließlich war er sehr hungrig. Da sagte der Teufel zu ihm: »Wenn du Gottes Sohn bist, dann befiehl doch, dass dieser Stein hier zu Brot wird!« Aber Jesus wehrte ab: »Es steht in der Heiligen Schrift: ›Der Mensch lebt nicht allein von Brot!‹ « Der Teufel führte ihn auf einen Berg, zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Welt und bot sie Jesus an: »Alle Macht über diese Welt und ihre ganze Pracht will ich dir verleihen; denn mir ist sie übergeben, und ich schenke sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird das alles dir gehören.« Wieder wehrte Jesus ab: »Nein! Denn es heißt in der Schrift: ›Bete allein den Herrn, deinen Gott, an und diene nur ihm!‹ « Der Teufel nahm ihn auch mit nach Jerusalem und stellte ihn auf die höchste Stelle des Tempels. »Wenn du Gottes Sohn bist, dann spring von hier hinunter«, forderte er Jesus auf. »In der Schrift steht doch: ›Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen. Sie werden dich auf Händen tragen, so dass du dich nicht einmal an einem Stein stoßen wirst!‹ « Aber Jesus wies ihn auch diesmal zurück: »Es steht aber auch in der Schrift: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht herausfordern!‹ « Nachdem der Teufel alles versucht hatte, um Jesus zur Sünde zu verleiten, verließ er ihn für einige Zeit.

Lukas 4,1-13 (HfA)

Tu’s doch endlich!

Der Teufel muss ziemlich genervt von Jesus gewesen sein! Jetzt gibt er sich echt Mühe und zitiert extra Bibelverse. Er führt Jesus mit all den Dingen in Versuchung, die bei sonst wirklich jedem Mensch klappen und er wartet extra noch, dass Jesus wirklich am Ende der seiner Kräfte ist – nach vierzig Tagen Fasten. Doch nichts hilft! Dann schleicht er sich vermutlich grummelnd und extrem sauer weg, um neu zu überlegen, wie er Gottes Sohn vom richtigen Weg abbringen kann.

Aus dieser Geschichte können wir einige Botschaften entnehmen:

Jesus war Gott, aber auch ganz Mensch, den man – theoretisch – hätte in Versuchung führen können. Wir dürfen also wissen, dass Jesus stärker als die Versuchung ist, Er aber auch weiß, wie es sich anfühlt, wenn wir sehnsüchtig auf das dritte Stückchen Schwarzwälderkirschtorte oder auf unsere schöne Nachbarin schauen.

Der Teufel kennt viele Tricks. Er ist raffiniert. Er hat viele tausend Jahre Erfahrung und Du nur Deine Lebenserfahrung. Doch Du hast Gott an Deiner Seite, was Dich stärker macht!

Außerdem kennt der Teufel die Bibel und kann anscheinend recht fromm daher reden – deshalb müssen wir auf der Hut sein – nicht alles was sich gut und christlich anhört, muss es auch sein. Bitte den Heiligen Geist um Hilfe.

Gott ist stärker als jede Versuchung!

Zum Nachdenken und Mitmachen

Jeder Mensch hat seine wunden Punkte, seine Einfallstore, wo er besonders leicht zu verführen ist. Was ist es bei Dir? wenn wir uns bewusst machen, wo unsere Schwächen sind, können wir mit Gottes Hilfe den Versuchungen des Teufels widerstehen.

Gebet

Herr Jesus!
Danke, dass Du Mensch geworden bist und nachfühlen kannst, wie es mir manchmal geht.
Ich bringe Dir heute meine schwachen Punkte, an denen ich immer wieder scheitere.
Es tut mir leid! Bitte hilf mir, in Versuchungen an Dich zu denken und ich bitte Dich um Deine Hilfe!
Amen.

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