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Lasst uns also nicht müde werden, Gutes zu tun. Es wird eine Zeit kommen, in der wir eine reiche Ernte einbringen. Wir dürfen nur nicht vorher aufgeben!

Galater 6,9 (HfA)

Was der Mensch sät, das wird er ernten„, schreibt Paulus in den Versen davor. Manchmal kann es frustrierend sein, wenn man sät und sät und trotzdem kein Ergebnis sieht. Man fragt sich, ob man das Richtige tut – der Gärtner fragt sich, ob er zu viel/ zu wenig gegossen hat oder ob das Wetter kalt war oder ob die Samen noch keimfähig waren.

Und wenn sie dann doch keimen: Wachsen auch wirklich Früchte dran? Wie wird das Wetter? Macht der Hagel alles kaputt? Oder die Hitze?

Mir geht`s manchmal so, wenn ich mir anschaue, wie viele Klicks und Likes ein seltsames Youtube-Video mit wenig Sinn dahinter bekommt und wie viele Menschen (m)eine christliche Website besuchen. Oder wenn wir Christen woanders das Wort Gottes weitergeben: Familie, Freunde, Vereine, … Wieviel von dem Samen ging auf? Ich weiß es nicht. Viele Menschen sieht man ja nur einmal. Wer weiß, was sich in ihrem Inneren tut und was sich im Laufe der Jahre daraus entwickelt.

Paulus fordert uns auf, dass wir nicht müde werden sollen, Gutes zu tun. Irgendwann wird der Same keimen und dann wird es eine Ernte geben. Vielleicht nicht jeder Same führt zu einer reichen Ernte (vgl. das Gleichnis vom Sämann, Matthäus 13,18-23), aber: Wenn nicht gesät wird, kann nicht geerntet werden!

Andererseits spricht Jesus von einer großen Ernte in Matthäus 9,37-38:

Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.

Matthäus 9,37-38 (LU17)

Viele Menschen sind wie Schafe ohne Hirten unterwegs – so beschreibt es Jesus in der Situation, in der Er diese Sätze spricht (Matthäus 9,35-38).

Das heißt: Es ist eine große Ernte da, wie wir uns es nicht vorstellen können. Was meinst du, wieviele Menschen ohne Gott unterwegs sind? Sicherlich der Großteil. Hier sollen wir Christen säen. Und Gott eben bitten, dass genügend Menschen da sind, die die Ernte einfahren.

Wenn wir von Gott erzählen, ist das sicherlich nicht verkehrt und wir dürfen in unserem Tun und in unserem Alltag gewiss sein, dass das Aussäen nicht umsonst war.

Wir müssen „nur“ Durchhalten bis es soweit ist.

Linktipp: Mission possible! auf SalzUndLicht

Vielen Dank für’s Lesen und ich wünsche dir Gottes Segen!

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