Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!

Kennst Du „Men in Black“ mit Will Smith und Tommy Lee Jones? Abgesehen davon, dass der Film echt witzig ist, gibt es einen bemerkenswerten Satz, der mich zu diesem Beitrag inspiriert hat.

Agent „K“ (Jones) sieht in dem New Yorker Polizisten James Edwards (Smith) das Potential, dass er sich den „MIB“ anschließend könne. Er lädt ihn zu einem Test in einer geheimen Einrichtung ein und sagt dann zu ihm:

„Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!“

Agent K

Find ich super. Und witzigerweise gibt es eine biblische Geschichte zu einem ähnlichen Thema, die Jesus erzählt.

„Erscheinen Sie!“

Jesus antwortete ihm mit einem Gleichnis: »Ein Mann bereitete ein großes Festessen vor, zu dem er viele Gäste einlud. Als alles fertig war, schickte er seinen Diener zu den Eingeladenen und ließ ihnen sagen: ›Kommt! Alles ist vorbereitet!‹ Aber jeder hatte auf einmal Ausreden. Einer sagte: ›Ich habe ein Grundstück gekauft, das muss ich unbedingt besichtigen. Bitte entschuldige mich!‹ Ein anderer: ›Es geht leider nicht. Ich habe mir fünf Gespanne Ochsen angeschafft. Die muss ich mir jetzt genauer ansehen!‹ Ein dritter entschuldigte sich: ›Ich habe gerade erst geheiratet und kann deshalb nicht kommen.‹ Der Diener kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn.

Lukas 14,16-21a (HfA)

Vielleicht kennst Du das auch: Du willst eine Party machen, aber die Leute sagen reihenweise ab. Der eine muss unbedingt noch „die Sachen für die Präsentation am Montag fertig machen“. Der andere hat „zu viel zu tun!“. Wieder welche „sind total im Stress!“. Das mag vielleicht sein – manchmal sind es einfach Ausreden. Ausreden, die Dich nicht verletzen wollen oder damit derjenige ein gutes Gewissen hat. Denn manchmal möchte man lieber auf der Couch bleiben oder man kann jemand doch nicht so gut leiden, dass man bei ihm auf eine Party geht. Aber direkt sagen würde das niemand. Es kann auch einfach sein, dass dieser Person die Dinge, die sie macht viel wichtiger sind, als Zeit mit Dir zu verbringen. Klingt alles ziemlich hart, aber die Welt ist leider kein Ponyhof. Fakt ist: Du hast eingeladen, die potentiellen Gäste bleiben zuhause oder machen was anderes…

Die Geschichte von Jesus geht weiter.

„Sonst weinen Sie!“

Der [Mann] wurde sehr zornig: ›Geh gleich auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Bettler, Verkrüppelten, Blinden und Gelähmten herein!‹ Der Diener kam zurück und berichtete: ›Herr, ich habe getan, was du mir aufgetragen hast. Aber noch immer sind Plätze frei!‹ ›Geh auf die Landstraßen‹, befahl der Herr, ›und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her! Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden. Aber von denen, die ich zuerst eingeladen habe, wird keiner auch nur einen einzigen Bissen bekommen.‹«

Lukas 14,21b-24 (HfA)

Ich kann verstehen, dass der Gastgeber sauer wird und nach anderen Gästen sucht, die die Einladung gerne annehmen. Gott lädt jeden Menschen ein, zu Ihm zu kommen. Sein „Gast“ zu sein, mit Ihm die Ewigkeit zu verbringen. Seit Anbeginn der Zeit wirbt Gott um uns Menschen als seine Partygäste. Doch viele lehnen die Einladung leider ab. Du auch? Das wäre wirklich schade!

Du kannst Gott jederzeit als Gast zusagen. Nimm die Chance wahr. Sprich ein Gebet und mach Dich auf den Weg!

Fakten

Gottt bemüht sich redlich um jeden. Und das nicht nur einmal.

Jeder ist zur Party eingeladen.

Er lädt Dich ein!

Die Party findet auf jeden Fall statt! Mit oder ohne Dich.

Irgendwann beginnt das Fest.

Irgendwann ist der Eingang verschlossen.

Und dann gilt: „Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!“


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