23. Dezember – In Gottes Nähe

Kevin …äh… Jesus allein in Jerusalem

Jahr für Jahr besuchten Josef und Maria das Passahfest in Jerusalem. Als Jesus zwölf Jahre alt war, gingen sie wie gewohnt dorthin und nahmen ihn mit. Nach den Festtagen machten sich die Eltern wieder auf den Heimweg. Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass sie es bemerkten. Denn sie dachten, er sei mit anderen Reisenden unterwegs. Nachdem sie einen Tagesmarsch weit gekommen waren, begannen sie, bei ihren Verwandten und Freunden nach ihm zu suchen. Als sie ihn aber dort nicht fanden, kehrten sie besorgt um und suchten ihn überall in Jerusalem. Endlich, nach drei Tagen, entdeckten sie Jesus im Tempel. Er saß mitten unter den Gesetzeslehrern, hörte ihnen aufmerksam zu und stellte Fragen. Alle wunderten sich über sein Verständnis und seine Antworten. Die Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden. »Kind«, fragte ihn Maria, »wie konntest du uns nur so etwas antun? Dein Vater und ich haben dich überall verzweifelt gesucht!« »Warum habt ihr mich gesucht?«, erwiderte Jesus. »Habt ihr denn nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?« Doch sie begriffen nicht, was er damit meinte. Dann kehrte Jesus mit seinen Eltern nach Nazareth zurück, und er war ihnen gehorsam. Seine Mutter aber dachte immer wieder über das nach, was geschehen war. So wuchs Jesus heran, und seine Weisheit nahm zu. Je älter er wurde, desto mehr Ansehen fand er bei Gott und bei den Menschen.

Lukas 2,41-52 (HfA)

An den Film „Kevin – allein zu Haus“ musste ich bei dieser Erzählung aus Jesu Kindheit denken. Nur dass Jesus nicht gegen irgendwelche Einbrecher kämpfen muss. Es muss Maria und Josef ein Riesenschreck gewesen sein, als Jesus nicht mehr bei ihnen war. Und sie beginnen ihn zu suchen. Und wo war er? Tatsächlich zuhause. Im Haus Seines Vaters.

Wo bist Du zuhause?

Das ist die Frage. Fühlst Du Dich in Gottes Nähe zuhause? Was heißt das überhaupt? Auf jeden Fall hat Jesus für uns den Weg zu Gott frei gemacht und zu unserem Zuhause im Himmel. Durch die Tat am Kreuz hat Er den Tod besiegt und für unsere Schuld bezahlt. Damit wir zu Gott kommen dürfen. Wir sind dadurch Seine Kinder geworden, wenn wir es wollen und dieses Geschenk annehmen.

Dieses Geschenk kam durch Jesus auf unsere Erde – an dieses Ereignis vor über zweitausend Jahren denken wir an Weihnachten und wir feiern morgen an Heilig Abend den Beginn dieser wunderbaren Geschichte der Errettung der Welt durch den Sohn Gottes: Jesu Geburt.

Zum Nachdenken und Mitmachen

An welchem Ort fühlst Du Dich richtig wohl?

Zum Weiterlesen auf SalzUndLicht: Die Hütte Gottes bei den Menschen.

Gebet

Vater im Himmel!
Danke, dass Du für uns Menschen einen Weg gefunden hast, dass wir zu Dir kommen können – trotz aller Sünden und Fehlern, die wir haben. Danke für Deinen Sohn Jesus und das tolle Geschenk Deiner Gnade.
Amen.

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