Ende Gelände?

Am Ende?

»Sag uns doch: Wann wird das geschehen? Welches Ereignis wird ankündigen, dass das Ende bevorsteht?« Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen! Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin es – der Retter, auf den ihr wartet!‹ Und so werden sie viele in die Irre führen. Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Aber lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Das ist aber erst der Anfang – so wie die ersten Wehen bei einer Geburt.«

Markus 13,4-8 (HfA)

Ganz ehrlich – wenn ich mir die Nachrichten so anschaue, höre, was auf der Welt passiert und die obigen Bibelverse lese, komm ich ganz schön ins Grübeln. Ja, es gab früher schon Kriege und Hungersnöte und Erdbeben, doch finde ich, dass es in den letzten Jahren – gefühlt zumindest – immer schlimmer geworden ist. Die Welt scheint am Abgrund zu stehen. Chaos. Gewalt. Auch in unseren Ländern in Europa und Amerika gibt es eine starke Spaltung der Gesellschaft bis hin zum Hass zwischen unterschiedlichen Gruppen. Schwarz-Weiß-Denken. Kein Grau mehr dazwischen.

Konflikte sehen/ sahen wir mit Israel und der Hamas, Ukraine – Russland, China und die Taiwan-Frage, Verfolgung/ Tötung von Angehörigen religiöser Minderheiten in Indien, afrikanischen und arabischen Ländern. Hunger gibt es in Kenia, dem Sudan, und so weiter. Von schweren Erdbeben und anderen Katastrophen haben wir in den letzten Jahren aus der Türkei oder Marokko gehört.

Keiner kennt die Stunde

Jesus sagt, dass diese Welt eines Tages vergehen wird. Den Tag und die Stunde weiß keiner, aber es wird Anzeichen geben. (lies Markus 13 oder Lukas 17,20.37.) Auch die Offenbarung des Johannes geht genau auf diese Apokalypse ein – wenn auch schwer verständlich und unterschiedlich auslegbar. Auf jeden Fall, wenn es soweit ist, werden es alle mitbekommen, es wird Verführung und Verfolgung geben und niemand wird damit rechnen…

»Doch niemand weiß, wann das Ende kommen wird, auch die Engel im Himmel nicht, ja, noch nicht einmal der Sohn. Den Tag und die Stunde kennt nur der Vater. Darum haltet die Augen offen und seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann es so weit ist. Es wird dann so sein wie bei einem Mann, der vorhat, ins Ausland zu reisen. Bevor er sein Haus verlässt, überträgt er seinen Dienern die Verantwortung: Er weist jedem eine bestimmte Arbeit zu und befiehlt dem Pförtner, wachsam zu sein. Genauso sollt auch ihr wach bleiben. Ihr wisst ja nicht, wann der Hausherr kommen wird, ob am Abend oder um Mitternacht, im Morgengrauen oder nach Sonnenaufgang. Wenn er plötzlich kommt, soll er euch nicht unvorbereitet und schlafend antreffen. Was ich euch sage, gilt auch für alle anderen Menschen: Ihr müsst immer wachsam und bereit sein!«

Markus 13,33-37 (HfA)

Ich will nicht sagen, dass jetzt das Ende kommt. Nein. Denn ich weiß es natürlich auch nicht, wann Jesus wiederkommt. Doch Jesus fordert uns in Markus 13 auf, dass wir wachsam sind und die Augen nicht verschließen. Und: Wir haben Aufgaben bekommen, die wir bis zu Seiner Rückkehr übernehmen sollen:

Eine der wichtigsten ist, die Gute Nachricht, das Evangelium, den Menschen weiterzuerzählen und allen Völkern bekannt zu machen.

Hoffnung

Martin Luther hat mal gesagt, wenn er wüsste, dass morgen die Welt untergehen würde, würde er noch einen Baum pflanzen. Das ist wirklich Hoffnung.

Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!«

Matthäus 28,19+20 (HfA)

Wir sollen Salz und Licht sein – vor allem in der momentanen „Dunkelheit“ in der Welt und die Hoffnung auf eine Erlösung den Menschen weitergeben. Vielleicht sind wir keine großen Scheinwerfer, aber eine noch so kleine Kerze, kann einen Raum erhellen und Wärme ausstrahlen. Deshalb sollten wir nicht aufgeben, unseren Kindern, Eltern, Freunde, Kollegen, Nachbarn, Bekannten von Gott zu erzählen.

Egal welche Krisen da sind und kommen werden: seien es Kriege, Pandemien, Klimawandel und alles drum rum, Hunger, Egoismus, Vereinsamung, Gewalt, Verbrechen, Asteriodeneinschläge, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Fluten.

Diese Welt braucht die EINE Hoffnung, die Bestand hat und das ist Jesus! Er ist bei uns. IMMER! Denn in der Welt haben wir Angst, aber Er hat die Welt überwunden (Johannes 16,33)

Vielen Dank für’s Lesen und Gottes Segen!

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