
Eigentlich hatte ich für diesen Sonntag ein ganz anderes Thema geplant. Doch die Nachrichten aus den letzten Tagen beschäftigen mich ziemlich stark. Eigentlich beschäftigt mich das Thema „Krieg“ schon länger, weil ich nicht das Gefühl habe, dass der Westen an einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine interessiert ist. Es wird nicht vermittelt und auf diplomatischem Wege eine Lösung gesucht. Und Putin wird alleine die Schuld für ALLES gegeben. Die einzige Lösung scheint für unsere Staatsoberhäupter zu sein, immer mehr Waffen (oder Geld dafür) zu liefern, aufzurüsten und Planspiele zum Krieg zu machen. Siehe auch das unlängst abgehörte Gespräch von Bundeswehrgenerälen zu einem Angriff auf die Krimbrücke.
Kriegstreiberei?
Heute (22.03.2024) hab ich mal ein paar Ausschnitte auf verschiedenen Webseiten gesucht (Keine Zitate! Die entsprechenden Links führen zum Originaltext):
Vermehrte Zivilschutzübungen an Schulen, damit Kinder auf den Kriegsfall vorbereitet werden. „Die Gesellschaft muss sich insgesamt gut auf Krisen vorbereiten – von einer Pandemie über Naturkatastrophen bis zum Krieg.“ (Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, SPD)
Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/krieg-schueler-zivilschutz-uebungen-100.html#Bundesbildungsministerin
„Europa muss seine eigenen Hausaufgaben in der Wehrhaftigkeit machen. Wir haben nach 1990 abgerüstet. Wir waren eines der hochgerüstetsten Länder Europas“ oder Europa müsse sich auf einen Landkrieg vorbereiten. (Wirtschaftsminister Robert Habeck, Grüne)
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_100368820/robert-habeck-deutschland-auf-landkrieg-vorbereiten.html
In Frankreich diskutiert man über die Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine. „Frankreich ist in der Lage, innerhalb von 30 Tagen eine Division, das heißt etwa 20.000 Mann, in einer Koalition einzusetzen.“ (General Pierre Schill)
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-ist-die-armee-von-emmanuel-macron-bereit-fuer-den-krieg-19599743.html
Westliche Soldaten sind anscheinend schon in der Ukraine: „Wie Ihr Kanzler sagte, sind bereits einige Truppen aus großen Ländern in der Ukraine.“ „Im Polnischen haben wir den Begriff ‚Tajemnica Poliszynela‘, der ein Geheimnis beschreibt, das jeder kennt.“ (Außenminister Radoslaw Sikorski, Polen)
Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-sikorski-ukraine-100.html
Ist das ein Europa des Friedens und der Toleranz und der Menschlichkeit? Ist das „Grüne“ Friedenspolitik? Wollen wir, dass es bei uns in Deutschland, Frankreich oder Österreich wieder so aussieht:








Haben wir noch nicht genug von zwei verheerenden Weltkriegen?
1914 sind die Staatsoberhäupter Preußens, Österreichs, Englands und Frankreichs (und dann der ganzen Welt) mit einem Hurra in einen Krieg gestürzt. Nach kurzer Zeit hat man gemerkt, dass es mit dem „Hurra“ nicht einfach so weitergeht. Und man musste feststellen, dass gar nichts Heldenhaftes daran gibt, an Giftgas im Schützengraben zu verrecken. Das Buch „Im Westen nichts Neues“ (Link zu Wikipedia) von E.M. Remarque beschreibt das sehr eindrücklich. Wie passend der Titel doch ist…
Abgesehen von einigen Wenigen, will doch keiner ernsthaft einen Krieg! Keiner will Leid, Tod und Zerstörung! Leiden wird das Volk, die einfachen Menschen, die Kinder, die Alten, die Soldaten und die Natur (keine Böller an Silvester, aber Bomben!?!?). Ein Krieg kennt keinen echten Sieger. Das sollten wir Deutschen (und alle anderen auch) aus der Geschichte gelernt haben.
Briefe und das Grundgesetz
Mitte März habe ich an den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz einen Brief (einer von mehreren in den letzten zwei Jahre) geschrieben und ihn aufgefordert, zum Wohle aller sich für den Frieden einzusetzen. Eine Antwort habe ich noch nicht bekommen. Falls jemand schreiben will, hier die Adresse (gerne kann ich auch den Brief als Word-Datei zur Verfügung stellen):
Herr Bundeskanzler Scholz
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Wir Deutschen haben den Frieden im Grundgesetz verankert:
(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.
Artikel 26 des Deutschen Grundgesetzes (GG)
(1) Die Feststellung, daß das Bundesgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht (Verteidigungsfall), trifft der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates.
Artikel 115a GG
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden. (Art. 56 GG)
Art. 56 GG (Eidesformel der Regierung bei Amtsantritt)

Krieg oder Frieden?
Jesus sagt, wir sollen unsere Feinde lieben (Matthäus 5,43 & 44, „Liebe deine Feinde“ auf SalzUndLicht). Das ist etwas, was wir tun können, denn jemanden zu lieben, ist eine Entscheidung. Paulus schreibt, wir sollen ohne Unterlass beten (1.Thessalonicher 5,17). Das können wir auch tun: Für Frieden beten. Denn anscheinend schaffen es die Völker nicht – trotz UNO und EU – nicht, friedlich miteinander auszukommen. Dazu brauchen wir Gottes Hilfe, und um die sollten wir bitten, damit es eines Tages wird, wie Prophet Micha schrieb:
Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den Völkern, und den mächtigen Nationen in weiter Ferne spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu führen. Jeder kann ungestört unter seinem Feigenbaum und in seinem Weingarten sitzen, ohne dass ihn jemand aufschreckt. Das verspricht der HERR, der allmächtige Gott!
Micha 4, 3-4 (HfA)
Das wünsche ich jedem von uns! Vor allem wünsche ich mir, dass meine Kinder, unsere Kinder, in Frieden aufwachsen können! Setzen wir Erwachsenen uns dafür ein! Das sind wir ihnen schuldig!
Hausaufgaben
Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Matthäus 5, (HfA)
Bete für Frieden und für unsere politischen Entscheidungsträger. („Gebet für Frieden“ auf SalzUndLicht)
Kontaktiere unsere Staatsoberhäupter, Abgeordneten via Brief, Telefon, Email und mach‘ ihnen klar, dass Krieg keine Lösung ist.
Setze dich für Frieden ein, wo Du kannst!
Vielen Dank!

