
Das Volk, das in der Finsternis lebt, sieht ein großes Licht; hell strahlt es auf über denen, die ohne Hoffnung sind.
Jesaja 9,1
Ich mache mir in den letzten Monaten und Jahren viele Gedanken über die Zeit, in der wir leben, über gesellschaftliche Entwicklungen und was in der Weltpolitik los ist. Hier sind sie…

Gott abschaffen
Wir schaffen „So wahr mir Gott helfe“ aus dem Amtseid unserer Staatsführer ab. Aus den Schulen, Amtstuben und Krankenhäusern wird das Kreuz verbannt. Es gibt Diskussionen, wir aufgrund der vielen Andersgläubigen Gipfelkreuze noch zeitgemäß sind. Die großen Kirchen predigen mehr über Gender und Klima als über Jesus. Ich hab erlebt, dass man auf einem Weihnachtsmarkt den Ton leiser drehte, als Kinder ein christliches Weihnachtsmusical aufgeführt haben. Danach wurde wieder lauter gemacht, als der Fußballverein auftrat (sind inzwischen abgestiegen). Viele Menschen treten aus der Kirche aus. Andere suchen Erlösung im Buddhismus. Die Gotteshäuser sind sogar zu Weihnachten und Ostern schwach besucht. Wer weiß noch, warum wir überhaupt Ostern und Weihnachten (oder jetzt auch gerne Fest der Liebe genannt) feiern? Wer betet noch vor dem Essen? Das Christkind wurde durch den Weihnachtsmann ersetzt und bei den in Österreich beliebten Krampusläufen sieht man allerlei dämonische Fratzen. Lieder, Kunstwerke, Comedykünstler, Filme, Serien, die Gott und Jesus beleidigen, erfahren keinen lauten Aufschrei, aber wehe jemand sagt im TV etwas gegen den Klimawandel. Oder sag mal was gegen Mohammed in einem muslimischen Land. Aber hallo! „Wir sind Naturwissenschaftler, wir brauchen keinen Gott!“, sagte einst eine Chemie-Kommilitonin.
Wir laden Gott aus unserem Leben aus. Er spielt keine Rolle mehr. Wir schmeißen Gott aus unserem Land und den Regierungen aus. „Wir schaffen das!“, so Angela Merkel zum Beginn der Flüchtlingskrise. Wie Adam und Eva: Wir essen vom Baum der Erkenntnis und sind gleich wie Gott – unabhängig und frei! Die gleiche Hybris.
Das geht schief!
Denn wir ernten, was wir säen…
Gott geht uns lange nach und wirbt um das Herz eines jeden einzelnen Menschen (1.Timotheus 2,4), doch weil Er uns den freien Willen gegeben hat, lässt Er ihn uns auch. Dann zieht Er Seine Hand zurück und sagt: „Wenn ihr meint, ihr könnt es alleine besser, dann versucht es alleine.“ Was ist die Konsequenz?

Wir sind wie Gott(?)
Wenn Menschen gottlos werden, dann sind Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten trostlos.
Antoine de Saint-Exupéry (französischer Schriftsteller und Pilot, 1900-1944)
Wenn wir Gott abschaffen, ist alles erlaubt.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (russischer Schriftsteller, 1821-1881)
Saint-Exupéry und Dostojewski bringen es sehr gut auf den Punkt. Was wir heute erleben ist eine Gesellschaft, die sich immer mehr von Gott entfernt und was wir sehen, ist die logische Konsequenz daraus. Unfrieden, zerbrechende Ehen, Pornografie, Prostitution, Leihmutterschaft, Kindermißbrauch, Depressionen, Kriegstreiberei, Regierungen, die bei Corona keine Grenzen mehr kannten, eine ungezügelte Wirtschaft und eine zerstörte Natur. Menschen, die ihr Leben als sinnlos empfinden und dann in den sozialen Medien die Zeit totschlagen. Wieder ein Tag vorbei. Wir betäuben uns mit Einkäufen, Urlauben und (hirnlosen) TV-Sendungen.
Christliche Grundwerte – Liebe, Treue, Gottesfurcht, Ehrlichkeit, Glaube – worauf auch unsere westliche Zivilisation aufbaut, werden mit Füßen getreten. Selbst unter Christen gibt es die Diskussion, ob die Kreuzigung überhaupt stattgefunden hat. Unter dem Deckmantel einer falschen Toleranz ist zum einen „alles“ erlaubt (wenn es denn nun ins Konzept passt) und zum anderen wird ausgegrenzt. In der Zwischenzeit kann jeder vom Geschlecht her alles Mögliche vom Mann bis zum Axolotl sein. An Grundwahrheiten wird gerüttelt. Wissenschaftliche Tatsachen werden ignoriert. Und überall wird mit harten Bandagen gekämpft. Menschenwürde? Die Heranwachsenden werden abgetrieben, die Kinder vor dem Smartphone geparkt und die Alten in Heime abgeschoben. Die Krankhäuser bekommen nicht genug Geld, aber für die Pharmaindustrie und Waffen ist es da.
Warum ist das so? Weil es ohne Gott keine allgemeingültige Grundlage mehr gibt und weil wir gegenüber niemandem mehr Rechenschaft ablegen müssen. Es gibt keine moralischen Grenzen für unser Handeln, kein Fundament, auf das wir bauen. Und ohne Jesus, Seine Tat am Kreuz, die Hoffnung auf ein gutes Leben nach dem Tod, wird alles sinnlos und hohl.

Und wir sind doch nur Menschen
Unsere menschliche Natur ist eine sündige Natur. Wir können nicht wirklich gut aus uns selbst heraus sein. Sonst würde die Welt komplett anders ausschauen. Keine Umwelt, die aus Rücksichtslosigkeit zerstört wird; keine Menschen, die aus Habgier wie Sklaven ausgebeutet werden; wir hätten keine Kriege; wir hätten gesunde Familien; wir würden einander respektieren, so wie wir von Gott geschaffen worden sind.
Schaffen wir es wirklich? Trotz Gesetzen gegen Ausgrenzung wird alles noch schlimmer. In Deutschland redet man wieder über Krieg. Im Rest von Europa auch. Obwohl Europa eigentlich für „Frieden“ stehen sollte/ wollte. Die Umweltzerstörung greift mehr und mehr um sich. Und das Klima wollen wir retten, indem wir E-Autos fahren und gleichzeitig werden mehr und mehr Kohlekraftwerke in China gebaut? Wir wollen unseren Konsum nicht mal einschränken. Die Werbung sagt uns ja, was wir brauchen und das alles am besten sofort und billig.
Nein. Ich glaube, wir Menschen werden es nicht schaffen…

Wir brauchen Jesus!
Das Einzige, was hilft, ist, wenn wir Gott wieder als einen Teil, besser als Haupt, unseres Lebens begreifen. Laden wir Ihn wieder in unseren Alltag ein. Befolgen wir Seine guten Gebote.
Gott will eigentlich etwas Unmenschliches von uns – etwas, dass absolut gegen unsere Natur ist: Dass wir Ihn als Herrn anerkennen und Jesus nachfolgen. Das ist die einzige Lösung all unsere Probleme. Wenn wir Gottes Wort ernst nehmen und vor allem befolgen, würden wir die Erde bebauen und bewahren – damit ist die Umwelt geschützt – und wir würden unsere Mitmenschen lieben, wie uns selbst – dann bräuchten wir keine Antidiskrimnierungsgesetze oder Werbevideos für Toleranz – und es würde keinen Krieg und keine Armut mehr geben.
Doch hier auf der Erde ist kein Paradies und die Menschen werden es aus ihrer Kraft auch nicht erschaffen können, weil wir eine sündige Natur haben. Wir können nur Jesus in unser Leben aufnehmen und wenn wir wieder einmal scheitern um Vergebung bitten – bei Gott und den Menschen. Den Himmel wird es nur im Himmel geben, nachdem Jesus wieder zurück auf die Erde gekommen ist. Dann gibt es einen echten Neustart. Doch bis dahin können wir uns trotzdem bemühen, dass wir die Erde nicht zur Hölle für unsere Mitmenschen machen.

Wir Christen
Uns Christen kommen hierbei besondere Aufgaben zu:
- Beten wir für unsere Regierungen!
- Beten wir für unsere Mitmenschen!
- Erzählen wir von Jesus! Wenn nicht wir, wer dann?
- Seien wir Vorbilder im Umgang mit unseren Mitmenschen!
- Seien sind Salz und Licht!
Wir sind die Werkzeuge Gottes auf Erden. Ein Werkzeug, das nur in der Kiste liegt, bringt nichts. Wir müssen bereit sein und uns für den Bau an Gottes Reich gebrauchen lassen!
