Wandel I

Die Welt ist im Wandel,
Ich spüre es im Wasser,
Ich spüre es in der Erde,
Ich rieche es in der Luft.

Galadriel, aus dem Film „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“

Den Wandel spüren auch wir in der wirklichen Welt. Man sagt: Nichts ist so beständig wie der Wandel. Um uns verändert sich alles. Immer mehr und immer schneller. Man kommt fast nicht mehr hinterher, viele werden abgehängt und mehr werden noch abgehängt werden.

Vieles wandelt sich…

  • Die Corona-Verordnungen wandelten und wandeln sich schneller als ein Hund mit dem Schwanz wedelt. Momentan weiß man garnicht mehr so genau, was man eigentlich noch tun darf oder nicht.
  • Filmstars und Promi-Sternchen gehen auf und gehen eben so schnell wieder unter (Wer war gleich der erste Sieger bei Deutschland sucht den Superstar?)
  • Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich alle 5 bis 12 Jahre (Quelle: Wikipedia)
  • Rechner werden immer schneller: Alle 12 bis 24 Monate verdoppelt sich die Zahl der Transistoren auf einem Chip. Mit der KI verdoppelt sich die Rechenleistung alle 3,5 Monate… (Quelle: T3N.de)
  • Die Arbeitswelt wandelt sich rapide. Von Industrie 2.0 hört man nicht mehr so viel, eher von Industrie 4.0. In einigen Jahren werden sich viele Jobs für uns Menschen erledigt haben und aussterben bzw. von KI und Robotern übernommen.
  • Die Gesellschaft wandelt sich (Stichwort: Meinungsfreiheit).
  • Die Politik wandelt sich (Stichwort: Neue Bündnisse auf der Welt).
  • Die Wirtschaft wandelt sich (Stichwort: Globalisierung).
  • Das Klima scheint sich auch zu verändern. Die Umweltzerstörung schreitet voran.

Ob es einem gefällt oder nicht: Es ist so! Und mancher, der in die Zukunft blickt, bekommt Angst. In was für einer Welt werden meine Kinder leben? Wir es ihnen gut gehen? Ist da noch Frieden? Was ist, wenn es noch schlimmere Pandemien gibt?

Andererseits muss Wandel nicht per se schlecht sein – genauso wie Althergebrachtes nicht immer schlecht sein muss. Vieles ist besser geworden: Es gibt universelle Menschenrechte für alle – im Unterschied zu den Monarchien von früher. Die Sklaverei wurde abgeschafft – nach mehreren tausend Jahren! Frauen dürfen wählen – zumindest in den westlichen Gesellschaften. In Deutschland gibt das erst hundert Jahre lang. Die Wissenschaft macht große Fortschritte. Technische Lösungen für kleine und große Probleme werden entwickelt. Und so weiter.

Anderer Wandel ist natürlich: Die Kontinentalplatten verschieben sich. Berge erodieren. Flüsse ändern ihren Lauf. Vulkane verändern das Gesicht der Erde. Selbst der Mond entfernt sich immer mehr von der Erde. Es wecheln Tag und Nacht, Ebbe und Flut, warm und kalt.

Gott bleibt Gott

Nur eines bleibt beständig: Gott. Er war und ist und bleibt derselbe eine Gott. Er war vor dem Anfang aller Zeit und wird auch am Ende da sein. Alpha und Omega.

Gott, du bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.

Psalm 102,28 (LU17)

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

Offenbarung 1,8

Ich finde, das ist gut zu wissen, dass Gott bleibt: ER ist der Fels, auf den ich bauen kann. Ein Fundament, das nicht bricht. Er ist das Auge im Sturm der Zeit. Dort finden wir Ruhe und Frieden. Bei Ihm können wir unsere Ängste lassen und neuen Mut für die Zukunft schöpfen. Gott ist immer da. Ein Gebet genügt. Er möchte mit Dir eine Beziehung haben! Er liebt Dich! Und das ist unveränderlich!

Das darfst Du wissen. Baue Dein Leben auf Ihn auf und so wirst Du sicher bauen! Es wird nicht immer leicht – Gott verspricht kein ruhiges, gemütliches Leben wie ein Hobbit in Hobbingen hat, sondern Er schickt Dich auf eine Reise. Mal wird es gut gehen, mal wird es ein harter Kampf. Aber Du darfst wissen, Er ist da!

Sei gesegnet!

P.S. Wenn Du in Deinem Leben feststeckst, Du nicht weißt, wie Du weiterkommen sollst, was Veränderung bringen kann, dann sei gespannt auf den zweiten Teil von „Wandel“ – am 9.5.2021 wird er Online gehen.


 


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