
Ein Riesenpicknick
Die zwölf Apostel kehrten zu Jesus zurück und erzählten ihm, was sie auf ihrer Reise getan hatten. Jesus nahm sie mit in die Stadt Betsaida. Dort wollte er mit ihnen allein sein. Aber die Menschen merkten, wohin sie gegangen waren, und folgten ihm in Scharen. Er schickte sie nicht fort, sondern sprach zu ihnen über Gottes Reich und machte die gesund, die Heilung brauchten. Es war spät geworden. Da kamen die zwölf Jünger zu Jesus und sagten: »Schick die Leute weg, damit sie in den umliegenden Dörfern und Höfen übernachten und etwas zu essen kaufen können. Die Gegend hier ist einsam!« Jesus antwortete ihnen: »Gebt ihr ihnen zu essen!« »Aber wir haben nur fünf Brote und zwei Fische!«, entgegneten die Jünger. »Oder sollen wir etwa losgehen und für all die Leute Essen besorgen?« Es hatten sich etwa fünftausend Männer um Jesus versammelt, außerdem noch viele Frauen und Kinder. »Sagt ihnen, sie sollen sich in Gruppen von ungefähr fünfzig Personen hinsetzen!«, ordnete Jesus an. Und so geschah es. Jesus nahm die fünf Brote und die beiden Fische, sah zum Himmel auf und dankte Gott. Er teilte Brot und Fische und reichte sie seinen Jüngern, damit diese sie an die Menge weitergaben. Alle aßen und wurden satt. Als man anschließend die Reste einsammelte, da waren es noch zwölf volle Körbe.
Lukas 9,10-17 (HfA)
Eine sehr coole Story aus dem Leben von Jesus. Er macht 5000 Männer (und vermutlich mindestens so viele Frauen und Kinder) mit fünf Broten und zwei Fischen satt. Wir können so einiges daraus lernen…
Sorgen
Die Jünger sind besorgt um die Menschen und denken drüber nach, wie sie alle satt bekommen können. Vermutlich wäre es sogar schwierig geworden aus den umliegenden Ortschaften genug Essen zu bekommen. 5000 Menschen sind damals eine Stadtbevölkerung gewesen… Sich diese Gedanken zu machen und darauf hinzuweisen, dass nicht viel da ist, ist sehr menschlich. Wir sehen, was da ist und meinen, dass wir immer alles aus eigener Kraft schaffen müssen. Wir rechnen nicht mit Gott. Geht mir oft ähnlich. Doch Jesus ist da und lenkt die Gedanken der Jünger in die richtige Richtung: Freunde, ich bin der Sohn Gottes. Ich kümmer mich drum. Das ist das erste Learning aus dem Text: Jesus kümmert sich um Deine Angelegenheiten. Er kämpft Deine Kämpfe. Er zeigt Dir den Weg und: Er kann Wunder tun. Wenn es für Menschen unmöglich aussieht, kommt Gott erst richtig in Fahrt!
Bring Dich ein
Das Zweite, das wir lernen können: Wir tragen unseren Teil zu Jesus Wirken bei. Wir bringen das, was wir können – hier sind es fünf Brote und zwei Fische. Jesus wird etwas in unserem Leben tun, doch wir müssen bereit sein, Schritte zu tun und Ihm gehorsam sein – die Menschen sollen sich in Fünzigergruppen lagern. Den Rest macht Jesus. Und Er kleckert nicht, er klotzt: Danach ist sogar noch etwas übrig. Bei Jesus ist Überfluss!
Lebensmittel
Manna ist ein Brot vom Himmel, das die Israeliten von Gott bekamen, als sie in der Wüste unterwegs waren (siehe 1.Mose 16). Dieses Brot war aber nicht haltbar.
Tausende Jahre später gibt Gott uns Jesus, Seinen Sohn als eine andere Art Brot vom Himmel. Jesus ist das beste „Lebensmittel“, das es gibt: Das Brot des Lebens (Johannes 6,35). Er füllt unser Innerstes mit Energie und macht uns satt. Er kennt Deine tiefsten Wünsche, Sehnsüchte und Verletzungen und möchte Dich satt machen und heilen.
Zum Nachdenken und Mitmachen
Welchen Gedanken nimmst Du heute aus dem Bibeltext mit? Was ist Dir wichtig geworden? Wie könntest Du dieses Wissen in Deinem Leben in die Tat umsetzen?
Linktipp auf SalzUndLicht: Satt oder nur vollgefressen?
Gebet
Jesus, ich danke Dir, dass bei Dir Leben im Überfluss ist.
Danke, dass Du Wunder tun kannst – auch in meinem Leben.
Ich möchte Dir heute all das bringen, was meinen Gedanken schwer werden lässt und die Berge, die vor mir stehen. Danke, dass Du mein Wegbereiter bist!
Amen.