Satt oder nur vollgefressen

Man ist, was man isst

Man liest immer wieder von der Verschmutzung der Meere. Von riesigen Mengen Kunststoff, die darin rumschwimmen. Vor einiger Zeit hat man einen verendeten Pottwal vor den Philippinen gefunden, der sage und schreibe 40 kg Plastikmüll im Magen hatte! Viele Tiere sterben, weil sie unsere Abfälle im Magen oder um den Hals haben. Oder weil durch menschliche Hinterlassenschaften Lebensräume zerstört werden.

Für uns Menschen gilt das mit dem Müll genauso. Ich weiß nicht, wie Du Dich ernährst, aber mir geht es so: Salat wäre gesund, aber eine Currywurst mit Pommes schmeckt halt einfach lecker. Eigentlich mag ich Karotten, aber Schokolade ist halt besser. Frisches Wasser ist eigentlich das beste Getränk, aber eine eiskalte Cola…

Fastfood, Süßigkeiten, Fertigprodukte, gesalzene Erdnüsse und so weiter schmecken uns oft sehr gut, sind bequem zu essen und Zucker macht uns glücklich. Andererseits wissen wir genau – auch ohne die Ernährungsampel (Nutri-Score) von Julia Klöckner – was gut für unseren Körper ist und was nicht. Und diese Dinge eben nicht.

Viele von uns achten genau auf ihre Ernährung. Zählen Kalorien, essen ausgewogen, vegetarisch, vegan, achten Bio-Produkte im Supermarkt oder kaufen direkt beim Bauern. Eine ganze Industrie hat sich um die Themen Essen, Trinken, Diäten, Ernährungspläne gebildet und macht große Umsätze. Jede Zeitschrift bringt Ernährungstipps und Fastenpläne, das Internet ist voll davon. Ständig entdeckt jemand ein neues „Superfood“. Viele Studien werden gemacht. Manchmal denk ich mir: Wenn ich darauf achten würde, all das zu essen, was empfohlen wird, dann wäre ich zwei Tagen ziemlich dick… aber egal.

Mit was füllen wir uns?

Mit was wir uns füllen, ist die große Frage. Werden wir wirklich satt oder ist nur der Magen voll? Entweder tut es uns gut oder nicht. Mit unserer Seele ist es genauso. Welche geistige Nahrung nehmen wir zu uns? Soll heißen: Was lesen wir an Büchern oder Nachrichten? Welche Art von Filmen sehen wir uns an? Welche Musik hören wir? Mit welchen Menschen umgeben wir uns?

All diese geistigen Nährstoffe haben Einfluss auf unser Denken, auf unsere Gefühle und unsere Seele. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Es gibt zum Beispiel Fernsehserien, die ich mir nicht ansehe, weil ich merke, dass sie mir nicht gut tun. Dass ich dann schlecht schlafe oder mich unwohl fühle. Oder wer sich stets mit düsteren Dingen umgibt, wird auch im Inneren immer düsterer werden. Wenn man sich ständig Schreckensmeldungen über z.B. Corona anhört, wird man selber irgendwann Angst davor bekommen. Oder wenn man die Gedanken ständig um schlimme Themen wie Unfälle, Tod, Krankheiten kreisen lässt. Nicht umsonst gibt es z.B. bei der Feuerwehr Notfallseelsorger…

Nicht vom Brot allein

Was unserer Seele gut tut, ist das Wort Gottes: die Bibel. Es baut auf, regt zum Nachdenken an, weist uns den Weg. Durch Sein Wort strömt eine Kraft. Jesus sagte:

›Der Mensch lebt nicht allein von Brot, sondern von allem, was Gott ihm zusagt!‹

Matthäus 4,4 (HfA)

Sein Wort ist die geistige/ geistliche Ernährung, die wir täglich brauchen. Die uns wirklich gut tut. Es gibt so viele Verse in der Bibel, die uns ermutigen, die in unser Leben und konkrete Situationen hineinsprechen. Vor tausenden Jahren von Gott inspiriert durch Menschen aufgeschrieben und doch jeden Tag aufs Neue aktuell.

Wichtig ist, dass wir von Zeit zu Zeit unsere Gedanken reinigen. Wir dürfen alles, was uns belastet zu Jesus bringen, der uns davon frei machen wird, wenn wir darum bitten. Eine solche Entschlackungskur ist immer wieder notwendig, damit unsere Seele gesund bleibt. Wir entsorgen im wahrsten Sinne des Wortes unseren Gedankenmüll und müssen uns nicht mehr darum kümmern. Wenn auch Recycling in vielen Fällen sinnvoll ist – hier nicht 😉

Dein Wort ward meine Speise, sooft ich’s empfing, und dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost; denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, HERR, Gott Zebaoth.

Jeremia 15,16 (LU17)

Sei gesegnet!

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