
Biblische Work-Life-Balance
Sechs Jahre lang sollt ihr eure Felder bewirtschaften und die Ernte einbringen. Aber im siebten Jahr lasst sie brachliegen, sät und erntet nicht! Was dann noch auf ihnen wächst, soll den Armen gehören, und den Rest mag das Wild fressen. Dasselbe gilt für eure Weinberge und Olivenhaine. Sechs Tage lang sollt ihr eure Arbeit tun, aber am siebten Tag sollt ihr ruhen, damit eure Rinder und Esel sich erholen und auch eure Sklaven und die Fremden bei euch sich ausruhen können.
2.Mose 24,10-12 (HfA)
In der letzten Zeit hab ich die fünf Bücher Mose gelesen und bin auf die obigen Verse gestoßen. Sie haben mich sehr angesprochen und ich hab mir einigen Gedanken darüber gemacht – die möchte ich mit dir teilen.
Takt der Maschinen

Stell dir mal das Leben von vor 250 Jahren vor: Es gibt keine Computer, keine Autos, keine Glühbirne, keine Smartphones. Die meisten Menschen sind in der Landwirtschaft oder als Handwerker beschäftigt. Das Getreide wurde mit der Sense gemäht, mit dem Dreschflegel gedroschen und das Stroh mit Heugabeln auf den Ochsenkarren geladen. Heute macht ein Mähdrescher innerhalb von Minuten die Arbeit, für die früher tagelang gebraucht wurde. Vor der Erfindung des Buchdrucks wurden Bücher mühevoll abgeschrieben, heute druckt man Millionen von Zeitungen jeden Tag mit einem riesigen Gehalt an Information. Ein Brief brauchte früher wochenlang von Amerika nach Europa (sofern man dahin schrieb), heute schicken wir Videonachrichten in sekundenschnelle um die ganze Welt.
Produktivität ist der Maßstab
In der Arbeitswelt sind „Produktivität“, „Globalisierung“, „Kosteneffizienz“ die wichtigen Stichworte. Dem wird alles untergeordnet. Es wird in Produktionsbetrieben rund um die Uhr, sieben Tage die Woche im Takt des Fließbandes geschuftet. Die Erfindung der Glühbirne hat die Nacht zum Tag gemacht und es ermöglicht, selbst in tiefster Nacht zu arbeiten. An Wochenenden wird gearbeitet. Klar ist es wichtig, dass Feuerwehr, Polizei, die Krankenhäuser, Stromversorgung auch am Sonntag funktionieren – aber sind wirklich alle Arbeiten nötig? Ich beobachte, dass beim Hausbau am am Sonntag gewerkelt oder der Rasen zum Leidwesen der Nachbarn gemäht wird.
Freie Minuten/ Zeiten verbringt man dann damit, auf dem Smartphone zu surfen. Oder irgendwelche Videos anzuschauen – seien sie sinnvoll oder nicht. Das Radio dudelt ständig im Hintergrund – oder im Fernseher läuft nebenher die gefühlt fünftzigtausendste Folge Gute Zeiten, schlechte Zeiten. Unmengen an Daten strömen auf uns ein.
Multitasking – erledige viel in noch weniger Zeit
Multitasking wird bis zum Exzess betrieben. Während dem Meeting die Mails checken, telefonieren beim Autofahren, während dem Kneipenbesuch mit dem Kumpel ständig auf das Smartphone schauen, das Essen auf dem Weg zur Arbeit zu sich nehmen, auf dem PC hat man zwanzig Programme gleichzeitig offen. Neulich hab ich eine Frau auf dem Fahrrad auf der Grenzbrücke zwischen Burghausen (D) und Hochburg (AT) gesehen. Genau auf der Grenzlinie steht eine Statue von Ikarus. Während sie – die Frau, nicht die Statue – also einhändig, recht wackelig mit dem Rad fuhr, hat sie versucht, mit der anderen das Smartphone so zu positionieren, um ein Foto machen zu können. Glücklicherweise ist sie nicht gestürzt… Das alles ist nichts Halbes und nichts Ganzes.



Die (Arbeits-)Welt ändert sich rapide; neue Technologien; künstliche Intelligenz; politische Verhältnisse ändern sich; die Gesellschaft driftet in alle möglichen Richtungen auseinander; Probleme auf der ganzen Welt prasseln auf uns ein. Neue Entwicklungen in allen Bereichen haben ein beängstigendes Tempo angenommen.
In unserem persönlichen Leben scheint sich Termin an Termin zu reihen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen und schließlich will man ja auch nichts verpassen. Dann ist da noch die Familie, die Zeit braucht und die Kinder, die beschäftigt sein wollen.
Stress nicht nur in der Arbeit
Unser Miteinander hat ebenfalls eine hohe Taktung bekommen: Ich bestelle online, am nächsten Tag ist es da. Ich schreibe eine WhatsApp und wehe, der Empfänger liest es nicht sofort oder wagt es, nicht gleich zu antworten. Da kann man nach drei langen Minuten schon mal nachhaken… Diese ständige Erreichbarkeit stresst uns Menschen. Zudem hat sich unser Zuhause teilweise auch schon in den Arbeitsplatz verwandelt – das Home Office. Für die einen funktioniert das gut, für die anderen weniger.
Dazu kommt, dass wir weniger Schlaf bekommen, wie unsere Altvorderen. Und dieser Schlaf ist nicht immer gut – psychische Belastungen rauben uns den Schlaf. Und die Ernährung ist oft künstlich und schnell. Fast Food – Fast Live
Unruhe!
Und ist dir schon mal aufgefallen, wie wenig Stille es gibt? In der Stadt ist sowieso immer ein Lärmpegel vorhanden, aber auch in der freien Natur – ich meine jetzt nicht die Vögel, den Wind in den Blättern der Bäume oder Meeresrauschen. Man hört immer „menschliche“ Geräusche: ein Traktor in der Ferne, ein Auto, ein Flugzeug, ein Brummen, ein Klopfen. Und ist es das nicht, hört der Nachbar volle Dröhnung Scooter oder mäht am Sonntag den Rasen. Ständig sind Geräusche da.
Das Ganze hat sich zu einer regelrechten Stressepedemie in den Industrieländern ausgeweitet.
Was ich hier beschrieben hab, ist der Eindruck, den ich von der Welt um mich herum habe. Vieles hab ich selber erlebt. Ich mach auch nicht alles besser und lasse mich viel zu oft von der Hektik und dem Druck, etwas machen zu müssen, anstecken. Man fühlt sich wie in einem Hamsterrad. Der Abend kommt und man fragt sich, was hab ich eigentlich heute gemacht und warum ist der Tag so schnell vergangen? Oft hab ich den Gedanken: Der Tag morgen ist eh schon gelaufen, weil sich wieder mal Termin an Termin und Aufgabe an Aufgabe reiht.
Und wir wundern uns über Burn-out?!?
Wellness

Andererseits merken wir Menschen, dass wir uns entspannen und erholen müssen, um nicht zusammenzubrechen. Sogar Studien dazu zeigen uns – dass dieses Gehetzt-sein ungesund ist. Daher gönnen sich diejenigen, die es sich leisten können, ein Wellness-Wochenende, um abzuschalten oder man reist in den Süden, um am Strand zu liegen. Das ist grundsätzlich ja nichts Schlechtes. Die Frage ist, wie lange der Erholungseffekt anhält, wenn es nach dem Wochenende oder Urlaub genauso weitergeht, wie davor. Das ist wie im Schlamm wälzen, duschen und wieder ab in den Schlamm. Sinnvoller wäre es doch, wenn wir uns regelmäßig Pausen gönnen würden und die Arbeit so gestalten, dass wir nicht ständig auf 200% laufen. Ist das in unserer beschleunigten Lebenswelt überhaupt noch möglich?
Wieviel soll man arbeiten?

Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.
Paracelsus
Jetzt ist es ja nicht so, dass die Bibel die Arbeit grundsätzlich verbietet. Im Gegenteil: Wir haben den Auftrag von Gott, die Erde zu bebauen und zu bewahren (1.Mose 2,15), sollen nicht faul sein (z.B. Sprüche 6,6-11 oder Prediger 9,10) und einen Beruf ausüben (2.Thessalonicher 3,10 oder Sprüche 14,23).
Es gibt Menschen, die sind als Arbeiter geboren. Sie können viel tun und bekommen eine Menge gebacken. Ich bin auch so ein Typ, der lieber zu viel als zu wenig tut. Das ist einerseits ein Geschenk, denn Menschen, die anpacken, können damit anderen helfen und die Welt ein kleines bißchen besser machen – wenn sie nicht nur an ihre eigenen Interessen denken. Ich habe neulich von Rick Warren eine Andacht gelesen, in der es um die Bibelstelle Markus 12,30 ging – Gott unter anderem mit all seiner Kraft zu lieben. Und für Gott zu arbeiten, ist eben genau „mit aller Kraft“. Das hat mir erst mal gut getan. Dabei ist die Gefahr, dass man sich in viel zu viele Dinge verzettelt.
Arbeit ist nicht immer schlecht
Etwas zu tun, ist also gar nicht schlecht. Sogar im Garten Eden sollten wir Menschen eine Arbeit haben – die Mühsal kam erst nach dem Sündenfall dazu:
Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen –, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde wirst, davon du genommen bist.
1.Mose 3,17-19a
Allerdings hat Gott dieser Arbeit auch Grenzen gesetzt: Er hat den Sabbat geschaffen!
Der Sabbat

Ist es das wert, für ein hohes Gehalt seinen Körper zu runieren? Muss man dem Geld hinterherlaufen? Was sind wir bereit zu geben? Zu viel? Wir sind oft so schnell unterwegs, dass unsere Seele nicht mehr hinterherkommt. Und das ist nicht gut. Doch was hilft es, nur alle paar Monate Pause zu haben und den Rest des Lebens in Stress und Hektik zu verbringen? Geht es nicht, dass wir entschleunigen und den Stress aus unserem Leben zu nehmen?
Das ist die Frage, die ich mir stelle. Seit längerer Zeit schon. Das Leben ist so voll mit Dingen, die man tun muss oder auch vermeintlich tun muss. Und Dingen, die wir machen wollen. Oder wozu wir (scheinbar) gezwungen sind. Dann beißt man sich durch und macht, und gerade, wenn man meint, es wird leichter, schwupps! – kommt was Neues. Dann muss man wieder abarbeiten. Es gibt den Spruch: Gott hat die Arbeit gemacht, aber von Hektik hat Er nichts gesagt. Da ist was Wahres dran. Gott möchte wirklich nicht, dass wir uns ständig abrackern. Und weil Er weiß, dass es nicht gut für uns ist (Er hat keine wissenschaftliche Studie dafür gebraucht), gibt Gott uns den Sabbat. Eine Bremse für den stressigen Alltag.
Zur Ruhe kommen
Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem HERRN, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, weder dein Rind noch dein Esel noch ein anderes deiner Tiere, auch nicht der Fremde, der bei dir lebt. Dein Knecht und deine Magd sollen genauso ausruhen wie du.
5.Mose 5,13-14 (HfA)
Und dieser Sabbat, der Ruhetag, hat verschiedene Funktionen. Erstens Gott ehren und an diesem Tag besonders für Ihn da zu sein. Der Sabbat soll kein Tag wieder jeder andere sein.
Denke an den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist!
2.Mose 20,8 (HfA)
Zweitens soll der Sabbat ein sichtbares Zeichen für alle sein, das die Menschen, die zu Gott gehören, von denen unterscheidet, die nicht zu Ihm gehören.
»Schärfe den Israeliten ein, dass sie den Sabbat als Ruhetag achten! Denn er ist das Zeichen meines Bundes mit euch: Jeder soll daran erkennen, dass ich der HERR bin, der euch zu seinem heiligen Volk macht. Dieses Zeichen bleibt für alle Generationen bestehen.
2.Mose 31,13 (HfA)
Und er ist für uns gemacht, zum Ruhen:
Denkt daran, dass ich euch den siebten Tag als Ruhetag gegeben habe; darum versorge ich euch am sechsten Tag mit der doppelten Menge Nahrung. Geht also am Sabbat nicht los, um Körner zu sammeln, sondern bleibt in euren Zelten!«
2.Mose 16,29 (HfA)
Siehe auch Markus 2,27.
Gott hat selbst geruht
Er hat Seine Work-Life-Balance gefunden:
Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit. Darum segnete er den siebten Tag und sagte: »Dies ist ein ganz besonderer, heiliger Tag! Er gehört mir.«
1.Mose 2,2-3 (HfA)
Und Er hat sogar vorgeschrieben, dass das Ackerland alle sieben Jahre ruhen soll, damit es sich regenieren kann:
Sechs Jahre lang sollt ihr eure Felder bewirtschaften und die Ernte einbringen. Aber im siebten Jahr lasst sie brachliegen, sät und erntet nicht! Was dann noch auf ihnen wächst, soll den Armen gehören, und den Rest mag das Wild fressen. Dasselbe gilt für eure Weinberge und Olivenhaine. Sechs Tage lang sollt ihr eure Arbeit tun, aber am siebten Tag sollt ihr ruhen, damit eure Rinder und Esel sich erholen und auch eure Sklaven und die Fremden bei euch sich ausruhen können.
2.Mose 24,10-12 (HfA)
Mach – wie Gott nach der Schöpfungsarbeit – auch mal eine Pause
Es ist von Gott gewollt, dass wir unsere Pausen machen. Corrie ten Boom hat mal gesagt:
Wen der Teufel nicht bremsen kann, den treibt er vor sich her.
Corrie ten Boom
Ich glaube, da ist was Wahres dran. Was passiert denn, wenn wir ständig beschäftigt sind und das Gefühl haben, dass es unendlich viel zu tun gibt? Machen wir dann mehr stille Zeit, beten wir mehr oder nehmen uns mehr Zeit für Gottes Belange? Kümmern wir uns mehr um unsere Seele oder unsere Mitmenschen? Machen wir weniger Fehler? Arbeiten wir mit Leidenschaft und Freude? Das Gegenteil ist der Fall. Alles wird nur noch zur Last. Und das ist nicht gut.
Das Prinzip „Sabbat“ hat man sogar im Mittelalter in der sogenannten Dreifelderwirtschaft ausgenutzt. Ein Feld lag immer brach. Das verhindert das Ausbeuten des Bodens und gibt ihm Zeit, sich zu regenieren. Heutzutage hilft man meist mit Kunstdünger nach…man holt das Letzte raus, bis es nicht mehr geht. Und so gehen wir Menschen allgemein mit dem Umwelt um, wobei durch die Umweltbewegung der letzten Jahrzehnte die Erkenntnis reift, dass das auf Dauer nicht funktioniert.
Unser Körper braucht die Pausen
Genauso ist es mit unserer Zeit, unserem Körper. Wenn man immer unter Strom steht, immer das Letzte aus sich rausholt, keine Pause macht, dann laugt man aus, dann brennt man aus. Ein hohes Tempo geht auf Dauer nicht gut – auch ein Rennwagen braucht Pflege.
Von Martin Luther stammen folgende Sprüche:
Heute habe ich viel zu tun, deswegen muss ich viel beten.
Martin Luther
oder
Ich habe soviel Arbeit, dass ich nicht auskomme
ohne täglich mindestens drei Stunden meiner besten Zeit
dem Gebet zu widmen.
Hört sich verrückt an, oder? Ich bin selber noch nicht so weit, dass ich das gut in meinem Leben umsetzen kann, aber ich sollte/ will das machen.

Ein paar (einfache?) Tipps:
Jetzt hab ich viel geschrieben und ich hab mir ein paar Gedanken gemacht, wie man ein paar Momente der Ruhe im Alltag einbauen kann. Das läuft sicher nicht sofort super und es bedarf der Übung, Disziplin und des Gebets. Alle Tipps eignen sich sicherlich nicht für jeden, aber vielleicht findest du ein paar Anregungen, die du umsetzen kannst.
- Setze dir bewusste Ruhepunkte an jedem Tag (z.B. nach Aufstehen ein Kaffee, ein ruhiger Platz und die Bibel. Und um kreisende Gedanken einzufangen, notier sie und vergiss sie). Ich hab mir angewöhnt, morgens meinen Kaffee frisch mit einer Handmühle zu mahlen – da wird man automatisch entschleunigt. Oder nimm dir in der Mittagspause ein paar Minuten fern vom Bildschirm und den Kollegen und komm zur Ruhe. Bete.
- Halte den Sonntag von Arbeit frei. Das haben z.B. meine Frau und ich beim Hausbau bewusst gemacht – und wir konnten trotzdem neun Monate nach dem Spatenstich schon einziehen.
- Finde deine Prioritäten und arbeite die wirklich wichtigen Dinge zuerst ab. Überleg auch, was du lassen kannst, ohne das es Probleme gibt. Und ja: Arbeiten gehen musst du noch. Die Steuererklärung muss leider auch sein… Frag Gott, was für Ihn wichtig ist.
- Lerne nein zu sagen.
- Gebe Aufgaben, die du nicht tun musst, an andere ab. Und lass sie es auf ihre Weise tun.
- Suche deine Ruhe bei Gott. Nimm dir Zeit zum Gebet und zum Bibellesen. Vielleicht sogar in einer gedruckten Bibel und keiner elektronischen, dann ist die Versuchung kleiner, „mal kurz die Mails zu checken“.
- Suche einen stillen Platz, an dem du nachdenken kannst. Ich setz mich öfters an den Rand eines Feldes mit Elefantengras. Wenn ich mit unserem Hund unterwegs bin, genieße ich dort den Blick auf die Berge und kann nachdenken (sofern keine Hasen in der Nähe hoppeln und ich unseren Hund zähmen muss).
- Schalte dein Smartphone mal aus. Zum Beispiel grundsätzlich am Sonntag oder nach 19 Uhr – das kannst du deinen Freunden ja mitteilen, dann wissen die Bescheid, warum du nicht antwortest.
- Wähle bewusst aus, was du liest, anhörst oder ansiehst – und mülle deinen Kopf und deine Seele nicht mit allem möglichen Mist zu, nur damit du die Ruhe füllst (Satt oder nur vollgefressen auf SalzUndLicht). Du musst nicht jede Sekunde mit „Informationen“ füllen.
- Wenn du fünf Minuten Zeit hat, nutze die Zeit nicht, um jetzt kurz irgendwas anzufangen und fertig zu machen, sondern entspann dich, bete, nimm dir eine Auszeit. (aus dem Buch „Das Ende der Rastlosigkeit“ von John Mark Comer). Das hab ich mir vorgenommen – aber es ist nicht leicht, das durchzuziehen.
- Lerne, dass nicht alles zeitoptimiert laufen muss.
- Verzichte auf Multitasking.
- Arbeite mit Liebe: 1.Korinther 16,14 (Jahreslosung 2024: Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe auf SalzUndLicht). Liebe ist geduldig… (1.Korinther 13,4)
- Lebe im Jetzt und nicht im „Nachher“ oder „Morgen“. Der kommende Tag hat seine eigenen Sorgen (Matthäus 6,3)
- Geh früh genug ins Bett.
Nimm dir genug Zeit
Geh langsam und du findest immer wieder zu dir selbst.
Aus Arabien
Falls es dir ähnlich geht und du ständig im Stress bist, dann wünsche ich dir, dass du dir die Zeit nimmst, mit Gott in Kontakt zu treten und mit Ihm deinen Alltag zu entschleunigen. Bei Ihm finden wir Ruhe – wir müssen uns „nur“ die Zeit dafür nehmen.
Der HERR sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.
2.Mose 33,14 (LU17)

Buchempfehlung
„Ende der Rastlosigkeit“ John Mark Comer, ISBN 9783417000399, SCM R.Brockhaus
Bibelstellen
- Kolosser 3,23: Wir arbeiten für Gott!
Links
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