17. Dezember – Tote wachen auf!

Der junge Mann aus Nain

Kurz darauf kam Jesus in die Stadt Nain, gefolgt von seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge. Als er sich dem Stadttor näherte, kam ihm ein Trauerzug entgegen. Der Verstorbene war der einzige Sohn einer Witwe gewesen. Viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. Als Jesus, der Herr, die Frau sah, war er von ihrem Leid tief bewegt. »Weine nicht!«, tröstete er sie. Er ging zu der Bahre und legte seine Hand darauf. Die Träger blieben stehen. Jesus sagte zu dem Toten: »Junger Mann, ich befehle dir: Steh auf!« Da setzte sich der Verstorbene auf und begann zu sprechen. So gab Jesus der Mutter ihren Sohn zurück. Alle erschraken über das, was sie gesehen hatten. Dann aber lobten sie Gott: »Gott hat uns einen großen Propheten geschickt«, sagten sie. »Er wendet sich seinem Volk wieder zu!« Die Nachricht von dem, was Jesus getan hatte, verbreitete sich im ganzen Land und in den angrenzenden Gebieten.

Lukas 7,11-17 (HfA)

Der einzige Sohn ist tot. Für die Mutter muss es eine extrem schlimme Situation gewesen sein. Viele Menschen nehmen Anteil und begleiten sie auf einem Trauerzug aus der Stadt hinaus.

Wer wird nicht traurig an dem Gedanken, dass eigene Kind zu Grabe tragen zu müssen oder wenn ein junges Leben plötzlich endet? Jesus nimmt großen Anteil am Leid der Mutter. Doch dabei bleibt es nicht! Denn Jesus ist der Herr über Leben und Tod: Er weckt den Jungen aus der „ewigen Ruhe“.

Das muss eine Hammerszene gewesen sein. Und ziemlich gruselig. Plötzlich richtet sich ein Toter auf! Viele sind sicherlich erschrocken, doch die Freude war groß – und im ganzen Land wurde es bekannt.

Jesus erweckte noch mehr Tote zum Leben: seinen Freund Lazarus (Johannes 11,1-44) oder die Tochter des Jairus (Lukas 8,40-56). Er selbst stand vom Tod auf (Matthäus 28,1-10)

Das ist die gute Botschaft, die ich Dir heute mitgeben will: Der Tod ist nicht das Ende! Jesus hat ihn besiegt. Durch Ihn bekommen wir neues Leben (Johannes 5,21). In der Ewigkeit auf alle Fälle, aber auch heute tut Gott noch Wunder und lässt Tote wieder aufwachen.

Und das alles begann an Weihnachten mit der Geburt Jesu…

Zum Nachdenken und Mitmachen

Der Tod ist in unserer Gesellschaft das Ende. Viele versuchen ihr Leben zu verlängern, indem sie Sport treiben, zur Vorsorge gehen, Gesund essen, usw. – es ist ja nicht verkehrt, sich um den Körper zu kümmern. Manche lassen sich einfrieren, um später von ihrer Krankheit geheilt werden zu können oder es kommt der Mensch 2.0, die biotechnisch aufgemotzt wird. Doch jeder hat seine Zeit (SalzUndLicht). Entscheidend ist, welche Perspektive wir für die Ewigkeit haben und wie wir die Zeit ausfüllen, die uns hier gegeben ist. Was fühlst Du, wenn Du an Deinen eigenen Tod und an Dein eigenes Leben denkst? Was würdest Du ändern wollen?

Gebet

Herr Jesus!
Du bist der Herr über Leben und Tod. Du hast auf dieser Welt Wunder getan und tust auch heute noch Wunder. Danke dafür. Lass mir bitte in meinem Leben immer bewusst sein, dass Du größer als alles bist und dass ich Dir vertrauen kann.
Amen.

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