Wandel II

Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Mauern,
und die Anderen Windmühlen.

Chinesisches Sprichwort

Du hast den Beitrag von letzter Woche gelesen? Freut mich! Es ging um den Wandel in der Welt und um Gott, der ewig ist und bleibt. Heute soll es etwas persönlicher werden.

Bist Du unzufrieden?

Manche Menschen waren mit den gesellschaftlichen Umständen unzufrieden. Manche Menschen waren mit technischen Lösungen unzufrieden. Menschen sind unzufrieden – mit ihrem Aussehen, ihrer Arbeit, ihrem Haus, ihrem Ehepartner, ihrem Wohnort, ihren Freunden, ihrem Charakter, manche mit ihrem ganzen Leben.

Wie ist es bei Dir? Bist Du unzufrieden mit Deinem Aussehen? Fühlst Du Dich zu dick? Nervt Dein Chef? Nerven Deine Nachbarn?

Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen.

Jammern und Selbstmitleid

Das ist eine Möglichkeit. Ich sitze zuhause und beschwere mich, wie ungerecht es das Leben doch mit mir meint und überhaupt sind die Politiker an allem schuld. Und die Industrie. Die Reichen. Die Flüchtlinge. Die Querdenker. Die Gesellschaft. Und mein Chef erst recht. Alles ist so ungerecht! Man kann es sich richtig gemütlich in seiner Opferrolle machen, das Heft des Handelns aus der Hand geben und sich richtig schön in Selbstmitleid suhlen. Man kann sich überall schön beschweren und immer sind die anderen Schuld. Das Ende vom Lied ist, dass man verbittert wird und dann sieht man alles durch eine negative Brille. Quasi ein Perpetuum Mobile des Jammerns. Und alle anderen müssen MEIN Leben verbessern. Am besten mit einer Quotenregelung, dass genau ICH zu MEINEM Recht komme.

Bitte nicht falsch verstehen: Es gibt Zeiten, in denen man trauern muss und Situationen, die wirklich schrecklich sind – da ist richtig, dass man sich Zeit nimmt, es zu verarbeiten. Es geht mir um die Art und Weise.

Hinfallen, aufstehen, weitergehen

Das ist der zweite Weg. Ja, es gibt Menschen, die sehen besser aus als Du! Ja, es gibt Leute, die haben mehr Geld, die haben den besseren Job! Ist das schlimm (wenn ja, hab ich hier was für Dich)?

Wenn alle Menschen, denen etwas nicht gepasst hat, nur gejammert hätten, dann gäbe es vieles nicht: keine Menschenrechte, keinen amerikanischen Unabhänigkeitskrieg, keine französische Revolution, keine Erfindungen (schließlich resultieren viele aus einer Unzufriedenheit mit einem vorhandenen „Werkzeug“), keine großen Firmen, deren Gründer vormals oft gescheitert sind.

Was hier den Unterschied gemacht hat, war, dass sie sie nicht als Opfer gesehen haben und in Selbstmitleid versunken sind, sondern gehandelt haben, um die Situation zu verbessern. Sie haben die Unzufriedenheit als Triebfeder für Neues verwendet.

Wer festhält, was verändert werden muss, der verliert alles.

Norbert Blüm, ehemaliger Arbeitsminister unter Helmut Kohl

Und Du?

Mach es genauso. Als Christ kannst Du Deine Unzufriedenheit zu Gott bringen und Ihn um Veränderung bitten. Es muss nicht zwangsläufig heißen, dass sich sofort die Situation ändert, aber Du wirst einen anderen Blick dafür bekommen. Und die Gewissheit, nicht allein zu sein und dass Gott Dir beisteht. Gott weiß, was Er tut und warum Du in Deiner momentanen Lage bist.

Bist Du (noch) kein Christ, habe ich eine Botschaft für Dich: Lass Dein altes Leben in ein neues Leben verwandeln. Das soll heißen, dass Du Dich und Dein Leben Gott anvertraust. Jesus spricht davon, dass wir von Neuem geboren werden – wenn das mal keine Verwandlung ist! Es wird nicht in einem Augenblick Dein Leben von links nach rechts gedreht, aber in dem einen Augenblick bist Du ein Kind Gottes mit Ewigkeitsperspektive – mit göttlicher Unterstützung und einem Happy End! Du darfst wissen, dass sich Gottes Liebe zu Dir niemals wandelt! Und das Beste ist: Diese Liebe ist an keine Vorbedingung geknüpft!

Willst Du mehr wissen, dann schreib einfach!

Sei gesegnet!


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