Zukunft

Am Anfang des Jahres schauen wir immer gerne drauf, was das neue Jahr bringen wird. Man macht Pläne, hofft und ist gespannt, was kommt.

Ein guter Zeitpunkt, sich mal mit dem Thema „Zukunft“ auseinanderzusetzen…

In die Zukunft blicken

Seit je her will der Mensch in die Zukunft blicken und sein Schicksal kennen. Es ist immer faszinierend zu wissen, was kommen kann. Dazu hat er verschiedene Techniken entwickelt: Den Flug der Schwalben beobachtet, Tierinnereien befragt und vor allem waren es die Sterne, die beobachet wurden, um Hinweise auf das Kommende zu erhaschen. Man kann heute drüber lächeln, aber wenn man sich überlegt, wieviele Menschen Horoskope lesen und dass es Fernsehsender gibt, die nur von so etwas leben, das merkt man, wieviele Menschen das ernst nehmen.

Heutzutage gibt es ausgeklügelte Software, die das zukünftige Wetter berechnet. Jedes größere Unternehmen schreibt in seinen Geschäftberichten über die zukünftige Entwicklung – basierend auf Marktbeobachtung, Einschätzungen, politischer Entwicklung, Zahlen aus der Vergangenheit, usw. Eine Wette auf den Sieg eines Rennpferdes oder einer Fußballmannschaft ist eigentlich was Ähnliches.

Für die Bevölkerungsentwicklung oder die des Kraftfahrzeugverkehrs gibt es Prognosen. Wissenschaftler können berechnen, wie lange unsere Sonne noch scheinen wird und wann sie sich zum roten Riesen aufblähen wird. Der IFO-Geschäftsklimaindex sagt die wirtschaftiche Entwicklung voraus. Es wird simuliert, was das Zeug hält, da die Rechner immer schneller und die Simulationsmodelle immer besser werden, es kostengünstiger ist, wie tausende Versuche zu machen oder manche Dinge einfach nicht in echt machen kann.

Wir sorgen für morgen vor und legen Vorräte und Geld an, riestern oder investieren in die Ausbildung unserer Kinder – der Generation von Morgen.

Vorstellung der Zukunft – Filme und Literatur

Schriftsteller haben seit langem Zukunftsvisionen beschrieben: Von Utopia mit einer idealen Gesellschaft über Jules Vernes „Reise zum Mond„, bis zu den „Zurück in die Zukunft„-Filmen. Auch mit Star Trek ist ein ganzes zukünftiges Universum entstanden. Peter F. Hamilton hat die Leere-Trilogie geschaffen, in der die Menschheit in einer komplett technisierten Zukunft existiert, in der der menschliche Körper mit Binonics aufgemotzt ist und in der im Prinzip alles technisch möglich ist.

Aldous Huxley verfasste die „Schöne neue Welt“ und ganz bekannt ist George Orwells „1984„, in der die Menschheit in einer diktatorischen, total überwachten Welt lebt. Es gibt gute und üble Zukunftsvisionen. Manche der Dinge sind heute wahr geworden – zumindest teilweise. Manche könnten noch kommen… Die Phantasie kennt keine Grenzen.

Heutige Vorstellungen der Zukunft

Es gibt auch Zukunftsvorstellungen abseits der Filme und Literatur. Greta Thunberg setzt sich bei den „Fridays for Future“ für das Klima ein. Yuval Noah Harari beschreibt in „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“ die Herausforderungen des dritten Jahrtausends und den Weg in den Transhumanismus. Elon Musk träumt davon, mit Neuralink Menschengehirne an Maschinen anschließen zu können und will bis Ende 2027 via Starlink knapp 12.000 Satelliten zur globalen Kommunikation ins All schießen. Es gibt Versuche in China mittels Social Credit-Systemen eine neue Gesellschaft zu schaffen. Technik übernimmt viele Aufgaben, der Menschen und kann immer mehr. Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie und Industrie 4.0, autonomes Fahren sind „Zukunftsbegriffe“, die jeder sicherlich schon mal gehört hat und die uns immer mehr im Alltag begegnen.

Starlink-Satelliten über Tübingen (Bild aus Wikipedia)

Regierungen machen sich Gedanken über Umweltverschmutzung, Klimawandel, Übervölkerung, Überwachung der Menschen, Seuchen und Krankheiten, Landverbrauch, sauberes Trinkwasser, Arbeit in der Zukunft, aufgerüstete Soldaten oder den Drohneneinsatz, … Manche Autoren sehen in der Bevölkerungsreduktion das einzige Mittel, den Problemen der Menschheit Herr zu werden.

Was daran gut oder schlecht, wahr oder unwahr, nützlich oder unnütz ist, muss jeder für sich beurteilen. Auch ob er/ sie dahinter steht und solche Entwicklungen mittragen kann.

Doch was vielen der Ausführungen gemein ist: Die Zukunft der Menschheit sieht nicht unbedingt rosig aus…

Zukunftsvorstellungen in der Bibel

Ja, die gibt es. Das bekannteste Buch in dieser Hinsicht ist die Offenbarung des Johannes, auch Apokalypse genannt. Johannes schrieb dort nieder, was Gott ihm über das Ende der Zeiten offengelegt hatte. Wobei das jetzt zu ausführlich wäre, zu beschreiben und manche Dinge nicht wirklich klar sind, was sie bedeuten.

Jesus selbst sprach prophetisch. Von Seinem Tod am Kreuz und Seiner Auferstehung. Er sagte die Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n.Chr. voraus. Er spricht auch über das Ende der Welt. Siehe auch Voraussagen über Jesus.

Die Propheten im Alten Testament warnten das Volk Israel vor der Abkehr von Gott und sagten Strafen voraus, die auch eintraten z.B. die Babylonische Gefangenschaft und die Rückkehr oder ein Strafgericht über Ägypten. Gott sagte ihnen, dass der Messias kommen würde. Dass er aus Bethlehem kommt. Und so weiter. Viele der Zusagen sind schon eingetroffen. Andere kommen noch. Es gibt unzählige solcher Bibelstellen.

Was ich damit sagen will: Die Bibel ist eine gute Quelle für Informationen über die Zukunft. Sie hat Ahnung. Sie ist darin Profi! Kein Wunder, denn Gott ist ewig und Er kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gott ist Alpha und Omega, Anfang und Ende.

Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer.

Hebräer 13,8 (HfA)

Zukunftsängste

Viele Szenarien, die sich die Menschen ausmalen, sind katastrophal. Wir leben gerade auch in einer verrückten Zeit, in der die Menschheit Probleme hat, die ihr über den Kopf zu wachsen scheinen. Sowohl im Kleinen kämpft jeder mit seinen Problemen und Zukunftssorgen, als auch im großen Ganzen, z.B. wenn man die fortschreitende Zerstörung der Umwelt ansieht. Auch die Bibel zeichnet ein nicht so rosiges Bild von der Zukunft.

»Zu dieser Zeit werden an Sonne, Mond und Sternen seltsame Erscheinungen zu sehen sein. Die Völker der Erde fürchten sich und wissen nicht mehr weiter, weil das Meer tobt und Sturmfluten über sie hereinbrechen. Die Menschen sind voll lähmender Angst und Ungewissheit darüber, was mit der Welt noch passieren wird; denn sogar die Kräfte des Weltalls werden durcheinandergeraten.

Lukas 21,25-26 (HfA)

Diese Welt ist endlich. Man möchte verzweifeln, aber Jesus macht seinen Jüngern – und uns – Mut in solchen Zeiten:

Und dann werden alle sehen, wie der Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommt. Deshalb: Wenn sich dies alles zu erfüllen beginnt, dann seid zuversichtlich – mit festem Blick und erhobenem Haupt! Denn eure Rettung steht kurz bevor.«

Lukas 21,27-28 (HfA)

Irgendwann wird Jesus zurückkommen und dann ist es vorbei. Das gibt Hoffung. Die beste Zukunftsvorsorge, die es gibt, ist, auf Gott zu vertrauen. Denn egal was kommt, Er kümmert sich um die Seinen. Gott ist da, egal was passiert. Wir Christen dürfen auf ein Happy End hoffen! Das ist gut!

Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben. Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.« Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.«

Offenbarung 21,3-5 (HfA)

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