08. Dezember – Brot und Wein

Brot und Wein

Als die Stunde für das Passahmahl gekommen war, nahm Jesus mit den Aposteln an der Festtafel Platz. »Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, mit euch dieses Passahmahl zu essen, bevor ich leiden muss«, sagte er. »Ihr sollt wissen: Ich werde das Passahmahl erst wieder in Gottes Reich mit euch feiern. Dann hat sich erfüllt, wofür das Fest jetzt nur ein Zeichen ist.« Jesus nahm einen Becher mit Wein, sprach das Dankgebet und sagte: »Nehmt diesen Becher und trinkt alle daraus! Ich sage euch: Von jetzt an werde ich keinen Wein mehr trinken, bis Gottes Reich gekommen ist.« Dann nahm er ein Brot. Er dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen mit den Worten: »Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Feiert dieses Mahl immer wieder und denkt daran, was ich für euch getan habe, sooft ihr dieses Brot esst!« Ebenso nahm er nach dem Essen den Becher mit Wein, reichte ihn den Jüngern und sagte: »Dieser Becher ist der neue Bund zwischen Gott und euch, der durch mein Blut besiegelt wird. Es wird zur Vergebung eurer Sünden vergossen.

Lukas 22,14-21 (HfA)

Jesus weiß, was auf Ihn zukommt. Kurz bevor Er gefangen genommen wird, möchte Er Zeit mit Seinen Freunden verbringen. Es ist die Zeit des jüdischen Passahmahls, einer Gedenkfeier an die Zeit in Ägypten. Jede Familie sollte ein Lamm schlachten und den Türrahmen des Hauses mit dessen Blut einstreichen. Dies war das Zeichen für Gottes Engel, die Erstgeborenen in diesem Haus zu verschonen.

Jesus verwendet „übliche“ Lebensmittel – Brot und Wein – als Symbole für das, was kommen wird: Das Brot als Jesu Leib, der ans Kreuz geschlagen wird; der Wein als das Blut Jesu, das vergossen wird.

Brot steht für Leben, für uns ist es ein Grundnahrungsmittel. Genauso wie die Beziehung zu Gott ist es etwas, auf das wir nicht verzichten können. Keiner von uns kann sich ein Leben ohne Brot vorstellen.

Das Blut Jesu reinigt uns. Das hört sich verrückt an: Wie sollte Blut etwas säubern? Doch (fast) seit Anbeginn der Zeiten muss etwas Lebendiges – dessen Symbol ist das Blut – geopfert werden, um für Schuld zu bezahlen. Im jüdischen Glauben gab und gibt es zahlreiche Opfervorschriften. Die Schuld der Menschen konnte Gott nicht einfach so unter den Tisch kehren, sondern für sie musste bezahlt werden. Das Evangelium, die Gute Nachricht, sagt, dass Jesus für all unsere Schuld bezahlt hat. Danken wir Gott dafür!

Ein einigen Tagen feiern wir Seinen Geburtstag. Den Geburtstag des Retters der Menschheit!

Zum Nachdenken und Mitmachen

Nimm Dir bewusst Zeit z.B. im Kreise Deiner Freunde oder Familie heute ein Abendmahl zu feiern. Es muss nicht pompös sein. Brot, Wein und eine gute Gemeinschaft. Esst vorher miteinander, teilt Brot und Wein und lest dazu vorher zusammen die Bibelstelle aus Lukas 22,14-21.

Link zu einer kurzen Erklärung auf SalzUndLicht.

Gebet

Herr Jesus!
Danke, dass Du Dich für unsere Schuld in den Tod gegeben hast.
Danke, dass das nicht das Ende war.
Danke für die Auferstehung!
Danke für Deine Liebe!
Amen.

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