Ostern 2026: Der Tod ist nicht das Ende

Endgültig

Nachdem unser Pastor vor einiger in einer Predigt erzählte, dass viele Christen nicht mehr an die leibhaftige Auferstehung Jesu glauben, war ich sehr erschrocken.

Je nach Umfrage glauben 18-36% aller Deutschen an die Auferstehung, bei den Mitgliedern Landeskirchen sind es ca. 50% und bei den Freikirchen auch nur etwa 60%. In den USA ist es etwas „besser“, da sind es ca. 2/3 der Christen…

Warum mich das erschreckt? Wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden sein sollte, dann ist das Rettungswerk genauso tot, dann ist der ganze christliche Glaube sinnlos. Wir Christen wären nicht mehr als ein moralischer Verein mit netten Festen und Ritualen. Ein bißchen Nächstenliebe hier, etwas (Kirchen-)Musik dort und da ein bißchen Welt retten. Wir fühlen uns gut und glücklich. Eigentlich könnten wir einpacken und uns zu den anderen Religionen einreihen, in denen man sich die Erlösung erarbeiten muss…

Paulus schreibt:

Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer Glaube nichts als Selbstbetrug, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei. Ebenso wären auch alle verloren, die im Glauben an Christus gestorben sind. Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.

1.Korinther 15,17-19 (HfA)

Klare Worte. Entweder wir glauben, dass Jesus lebt oder wir können es gleich komplett sein lassen.

Deshalb, genau heute:

Für Gott ist nichts unmöglich! Er kann sogar Tote wieder lebendig machen!

Nicht endgültig!

Elia und die Witwe

Elia ist ein Prophet Gottes und während seines Auftrags wird er von Gott zu einer Witwe nach Zarpat geschickt, die ihn versorgen sollte. Gott versorgt dafür die Familie im Überfluss mit Mehl und Öl. Leider wird eines Tages der Sohn der Witwe krank und er stirbt. Die Frau glaubt, dass Elia nur da sei, um Gottes Gericht über sie zu bringen und als Strafe sei nun ihr Sohn gestorben. Doch Elia fleht zum Herrn und dieser macht den Jungen wieder lebendig:

Der HERR erhörte Elias Gebet, und das Kind wurde lebendig.

1.Könige 17,22 (HfA)

Nachzulesen in 1.Könige 17,7-24.

Elisa und der Junge

Eine ähnliche Geschichte trug sich mit Elisa, dem Nachfolger Elias zu. Bei einer wohlhabenden, kinderlosen Frau und ihrem recht alten Eheman war Elisa zu Gast. Er verhieß ihr innerhalb einer Jahresfrist einen Sohn, was auch wahr wurde. Als der Junge älter war, bekam er auf dem Feld Kopfschmerzen und starb bevor ihm jemand helfen konnte. Die Mutter rief Elisa und durch Gottes Hilfe wurde der Sohn wieder auferweckt.

Noch immer lag das Kind regungslos auf dem Bett. Elisa betete zum HERRN. […] Da nieste das Kind siebenmal und schlug die Augen auf.

2.Könige 4,33+35b (HfA)

Nachzulesen in 2.Könige 4,8-37.

Jesus und das Mädchen

Als Jesus noch mit ihnen redete, kam ein Vorsteher der jüdischen Gemeinde zu ihm, warf sich vor ihm nieder und sagte: »Meine Tochter ist gerade gestorben. Aber komm doch und leg deine Hände auf sie! Dann wird sie wieder lebendig.« 

Matthäus 9,18 (HfA)

Also macht sich Jesus auf den Weg. Zwischendurch heilt Er noch eine Frau, die seit vielen Jahren unter Blutfluß leidet und damit unrein war. Im Haus des Vorstehers sagt Jesus, dass das Mädchen nur schlafen würde. Die trauernden Menschen lachen Ihn aus. Daraufhin treibt Er sie aus dem Zimmer des Mädchens und nimmt ihre Hand. Das Mädchen wird gesund und steht auf.

Nachzulesen in Matthäus 9,18-26.

Jesus erweckt einen toten Jungen

Ein Trauerzug war auf dem Weg zur Stadt Nain hinaus, um einen toten Jungen zu beerdigen. Jesus hatte offensichtlich Mitleid und hielt die Menschen auf.

Er ging zu der Bahre und legte seine Hand darauf. Die Träger blieben stehen. Jesus sagte zu dem Toten: »Junger Mann, ich befehle dir: Steh auf!« Da setzte sich der Verstorbene auf und begann zu sprechen.

Lukas 7,14-15a (HfA)

Die Mutter war überglücklich, aber das Ereignis sorgte natürlich für gehörigen Aufruhr in der Gegend. Die Menschen lobten Gott und sahen, dass sich Gott ihnen wieder zuwenden würde.

Nachzulesen in Lukas 7,11-17.

Lazarus

Lazarus war der Bruder von Maria und Marta. Und ein guter Freund von Jesus. Er lebte in Betanien, doch er war schwer krank und so wollten seine Schwestern Jesus aus Jerusalem holen lassen. Dieser hatte aber keine Eile und ließ mehrere Tage verstreichen, bevor Er sich nach Betanien aufmachte. Als er ankam, war Lazarus schon tot und eine große Trauergemeinde hatte sich eingefunden. Der Tote war in Grabtücher gewickelt und schon in einer Grabhöhle vor mehreren Tagen beerdigt worden.

Marta kam Jesus entgegen und machte Ihm Vorwürfe: „Wärst du da gewesen, würde Lazarus noch leben!“ Daraufhin Jesus: „Dein Bruder wird auferstehen. Jetzt! Nicht erst am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten.“ Er sagte:

»Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. 

Johannes 11,25b (HfA)

Letztendlich macht Jesus in aller Öffentlichkeit Lazarus wieder lebendig! Vor etlichen Zeugen.

Nachzulesen in Johannes 11,1-44.

Petrus in Tabita

In der Stadt Joppe lebte eine Jüngerin Jesu namens Tabita. Sie half den Armen und tat viel Gutes. Leider wurde sie plötzlich krank und starb. Petrus wurde geholt und in die Kammer der Toten geführt, wo sie aufgebahrt war.

Er kniete nieder und betete. Dann wandte er sich der Toten zu und sagte: »Tabita, steh auf!« Sofort öffnete sie die Augen, sah Petrus an und richtete sich auf.

Apostelgeschichte 9,40b (Hfa)

Die Nachricht von diesem Wunder verbreitete sich rasend schnell unter den Gläubigen und in ganz Joppe, wo viele Menschen zum Glauben an Jesus fanden.

Nachzulesen in Apostelgeschichte 9,36-42.

Paulus und Eutychus

Paulus war in Troas und kam zum Predigen und zur Abendmahlsfeier in einem Saal im dritten Stock eines Hauses mit anderen Christen zusammen. Da er am nächsten Tag schon weiterreisen wollte, sprach er sehr lange und ein junger Mann namens Eutychus saß am Fenster. Dieser wurde müde, verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe.

Paulus lief hinunter, beugte sich über den Toten und nahm ihn in seine Arme. Dann sagte er zu den Leuten: »Beruhigt euch! Er lebt.«

Apostelgeschichte 20,10 (HfA)

Für die Gemeinde war dieses Ereignis eine große Ermutigung.

Nachzulesen in Apostelgeschichte 20,7-12.

Am Ende – oder am Anfang? Egal: Jesus lebt!

Du siehst: Gott ist Herr über Leben und Tod! Warum sollte Er dann Jesus, Seinen Sohn, nicht vom Tod aufwecken können?

Jesus wurde für unsere Schuld gefoltert, verurteilt und gekreuzigt. Er hat mit Seinem Leben für unsere Sünden bezahlt und den Weg zum Vater frei gemacht. Er war das perfekte Opferlamm. Aber der Tod am Kreuz war nicht das Ende! Jesus wurde wieder lebendig! Viele Menschen konnten das bezeugen, wie in der Bibel nachzulesen ist (zum Beispiel in Lukas 24, den anderen Evanglien oder 1.Korinther 15,1-11).

»Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?«, fragten die Männer. »Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden!

Lukas 24,5b-6a (HfA)

Jesus ist wirklich auferstanden! Das ist Ostern! Das ist die Grundlage unseres christlichen Glaubens! Davon dürfen wir niemals abrücken, weil wir uns sonst selbst unserer Basis berauben. Dann wäre alles, was wir Christen glauben, sinnlos.

Deshalb lasst uns Ostern wieder zu dem machen, was es ist:

Vielen Dank für’s Lesen. Ich wünsche dir ein gesegnetes Osterfest!

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