Nummer 1: Gott

Um wen oder was geht es?

Wir Christen glauben an den einen, dreieinigen Gott. Was heißt das? Was hat Gott mit Dir zu tun?

Gott ist…

  • der allmächtige Schöpfer der Welt
  • der liebende Vater, der uns mit offenen Armen empfängt
  • ein eifersüchtiger Gott
  • der einzige Gott, der keine Götzen neben sich duldet
  • der gerechte Richter der Welt
  • der Gott, der sich um uns Menschen kümmert
  • ein erlebbarer, persönlicher Gott – keiner, der irgendwo herumschwebt und sich nicht für Dich interessiert
  • der Gott, der die Sünde hasst und den Sünder liebt
  • der vergebende, gnädige, geduldige Gott
  • der Unbegreifliche und Unergründliche

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Ein gewaltiges Spannungsfeld stellen Gottes Eigenschaften dar – unser Verstand wird Ihn niemals komplett fassen können. Die Bibel beschreibt Ihn zwar in zahlreichen Versen und Kapiteln, aber selbst wenn man die Bibel komplett durchforstet hätte, wird man Ihn immer noch ganz nicht begriffen haben.

Gott ist der Ewige. Für Ihn gibt es keine Zeit. Er war früher, ist jetzt und wird morgen sein. Gleichzeitig. Er ist immer und überall. In jeder Faser Deines Körpers und im fernsten Atom am Ende des Universums.

Was hat das mit Dir zu tun?

Gott ist kein ferner Gott, der irgendwo ist und das All vor sich hinregiert. Er sucht die Beziehung zu Seinen Menschen. Er wollte mit dem Mensch ein würdiges Gegenüber Seiner selbst schaffen (1. Mose 1,26+27). Er tritt in Beziehung zu ihm (ab 1. Mose 15,1: Abraham, ab 2. Mose 3,1: Mose). Durch Jesus ist es uns allen möglich, eine persönliche Beziehung zu Gott zu leben. Gott möchte, dass Du Dich Zeit für Ihn nimmst. Gott möchte, dass Du mit und für Ihn lebst. Gott möchte, dass Du die Ewigkeit mit Ihm verbringen kannst. Was Du hier auf Erden tust, hat Einfluss auf Deine Ewigkeit.

Der dreieine Gott

Vater, Sohn und Heiliger Geist – ein Gott und doch drei Personen…man bekommt einen Hirnknoten, wenn man das verstehen will. Jeder von Ihnen ist einzeln, aber so stark und innig miteinander verbunden, dass es doch „nur“ einen Gott gibt. Jeder Versuch, Gott zu beschreiben, ist letztendlich Stückwerk – auch hier auf dieser Webseite. Wir werden es selbst in diesem Menschenleben nicht erfassen können, wer Gott eigentlich ist. Das sollte uns aber nicht hindern, zumindest zu versuchen Ihn kennenzulernen…

Zur Verdeutlichung ein Beispiel aus der Physik: Der Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts: Licht kann je nach Experiment und Zweck als Welle oder Teilchen beschrieben werden – es ist beides und doch keines von beiden gleichzeitig. Wie bei Gott: Wir werden die Dreieinigkeit nie richtig verstehen können, weil eins gleichzeitig drei ist…

Vater

Er ist der Herr, der Schöpfer, der Lebensspender, unser Vater im Himmel, der uns Menschen liebt, der einen Plan für die Welt und für jeden einzelnen von uns hat. Er hat alles in Seiner Hand. Er ist der Sieger, der Ewige, der Allmächtige. Mir fällt es schwer, den Vater ausreichend zu beschreiben, weil Er einfach so umfassend ist und alles ist.

Sohn

Jesus wird vom Heiligen Geist gezeugt. Maria ist seine menschliche Mutter. Er wird in einem Stall in Bethlehem geboren, wie schon im Buch Micha (Kap. 5, Vers 1) prophezeit wurde. Wir allen feiern dieses Ereignis an Weihnachten. Als Er dann etwa dreißig Jahre alt ist, zieht Jesus mit seinen von Ihm berufenen Jüngern durch Judäa. Er spricht zu den Menschen, heilt Kranke, legt sich mit den Pharisäern – den jüdischen Glaubenslehrern – an, vollbringt Wunder, sieht in die Zukunft. Er wird bejubelt und verspottet, gehasst und geliebt. Er wird zu Unrecht verurteilt, gekreuzigt und stirbt. Doch das ist nicht alles: Jesus nimmt alle Übertretungen von Gottes Willen auf sich, alle Schuld, und tilgt sie aus. Er nimmt sie mit ins Grab und ersteht nach drei Tagen wieder. Glauben wir an seine Auferstehung und folgen wir ihm nach, so ist jeder Mist, den wir jemals gebaut haben, vergeben. Am Ende seines Wirkens auf der Erde hat Jesus das Gesicht der Welt ein für alle Mal verändert, die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen erfüllt. Das ist die Frohe Botschaft, das Evangelium, das auch für Dich gilt!

Heiliger Geist

Der Heilige Geist ist von Anfang an da:

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

1. Mose 1,1+2 (LU17) – die ersten zwei Verse der Bibel

Er ist der Atem Gottes, der Tröster, den Jesus an Pfingsten zu den Jüngern und den Menschen gesandt hat, der unsichtbare Verbinder zwischen uns und Gott, dem Vater. Er hat vielfältige Aufgaben, es gibt die Gaben des Heiligen Geistes, die Christen bekommen können (mehr Infos dazu findest Du hier.)

Im Alten Testament gibt es ausgewählte Menschen, die den Heiligen Geist haben, die aber teilweise aufgrund ihres Lebenswandels wieder von Ihm verlassen werden (z.B. König Saul). Nach dem Pfingstereignis steht er allen Christen „zur Verfügung“.

Challenge der Woche

Setz Dich mal hin, nimm Zettel und Stift in die Hand und denk über folgende Fragen nach:

  1. Wie ist Gott in Deiner Vorstellung?
  2. Welche Bedeutung hat dieser Gott in Deinem Leben?
  3. Wenn Du Gott drei Fragen stellen dürftest, die Er sofort beantworten würde – welche wären das?
  4. Was würdest Du tun, wenn Du einen Tag allmächtig wärst? Wie würdest Du die Welt gestalten?

Bibelverse zum Nachlesen und Nachdenken

Es gibt viele viele Verse mehr – die oberen Bibelstellen sollen mal genügen.

Buchtipps

  • Ganz klar die Bibel – die erste Adresse, um von Gott mehr zu erfahren. Fang mit den Evangelien an.
  • Glauben praktisch leben: Für Gott sind alle Dinge möglich von Bruder Andrew (Gründer der Organisation OpenDoors)

2 Kommentare zu „Nummer 1: Gott

  1. Gott ist unergründlich und doch für jeden auf eine Weise offenbar. Das ist genial und das Leben ist es sowieso. Ich habe gerade keine Fragen an Gott, freue mich aber auf den Moment, wo ich vieles verstehen und erkennen werde 😀
    Ein gesegnetes neues Jahr ⭐️ Liebe Grüsse Brig

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