Geistliche Energiewende

»Was du vorhast, wird dir nicht durch die Macht eines Heeres und nicht durch menschliche Kraft gelingen: Nein, mein Geist wird es bewirken! Das verspreche ich, der HERR, der allmächtige Gott.

Sacharja 4,6a (HfA)

Energiewende.

Ein Stichwort, dass in Deutschland sicherlich jeder schon mal gehört. Jeder verbindet andere Gefühle und Gedanken damit. Die einen sind voll dafür, die anderen lehnen es ab und wieder andere haben Angst um ihre Existenz, wenn die Energie teuer wird. Egal wie man darüber denkt, es findet ein Wandel statt, der unser Leben stark beeinflusst. Seien es Energiepreise aller Energieträger, seien es veränderte Landschaften durch Windräder oder Solarparks oder seien es öffentliche Debatten bis hin zu Klimaklebern und neuen Gesetzen. Energie ist der Treibstoff für unsere Handys und die Industrie, für die Fahrzeuge und so weiter.

Und es braucht letztendlich einen vernünftigen Weg zu sauberen, nachhaltigen Energieträgern, damit Mensch und Umwelt geschont werden. Denn es scheint, keiner möchte auf seinen Lebensstandard wirklich verzichten und weniger Energie benötigten. Das beißt sich, denn Entwicklungen zu sparsameren Techniken schüttelt man nicht innerhalb von zwei Monaten aus dem Ärmel…

Welche Energiequellen zapfen wir an?

Es gibt noch eine andere Energiewende. Eine die aktuell stattfindet und eine die dringend notwendig ist.

Diejenige, die stattfindet, ist die Abkehr von Gott. Seit mehreren hundert Jahren und heute extrem beschleunigt, wenden wir uns immer mehr von der guten „Energie“ Gottes ab. Er interessiert uns nicht. Oder Er stört uns nur. Viele Menschen leben ohne Gott und ihnen ist es egal. Sie verlassen die Quelle des Lebens. Und wenn Gott keine Rolle spielt und mit seinem Heiligen Geist die Menschen füllt und leitet und ihnen Kraft gibt, müssen sie andere Energiequellen anzapfen:

Energiequellen in dir selbst. Ruhe in dir selbst. Deine innere Kraft kommt von dir. Gönn dir mal was. Du hast es verdient. Optimiere dein Leben. Tu nur, was dir Spaß macht. Halte dich von Menschen fern, die anstrengend sind.

Oder wir ziehen Energie aus anderen Menschen, die wir bewundern, lieben, vergöttern oder denen wir folgen.

Vielleicht auch von anderen Göttern und Götzen wie Reichtum, Macht, Schönheit, Klima, Ernährungsstile, Hobbies, Materielles, …

Letzendlich wird dadurch alles beliebig – es gibt keinen gemeinsamen moralischen Standard mehr – und wir verlassen die guten Wege Gottes, die Er uns zeigt. Jeder bestimmt selbst, was gut und was böse ist und erhebt seinen moralischen Standpunkt über die anderen. Doch das wird auf Dauer für die Gesellschaft und die Menscheit nicht funktionieren.

Eine Stadt blüht auf durch den Segen, den ehrliche Menschen ihr bringen; aber die Worte der Gottlosen sind ihr Untergang.

Sprüche 11,11 (HfA)

Je mehr gottlose Menschen, desto mehr Verbrechen. Wer aber Gott vertraut, wird den Untergang dieser Leute erleben.

Sprüche 29,16 (HfA)

Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird es sein beim Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut – sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging; und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin –, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.

Matthäus 24,37-39 (HfA)

Das Resultat

Wohin das ganze führt, sehen wir auf der Welt. Egoismus, Lug und Betrug, Kriege, Gewalt, Drogenmissbrauch, Geld- und Machtgier, immer mehr extrem liberalere, grenzenlose Sexualmoral, Abtreibung, Hass auf Andersdenkende, …

Gut, man kann sagen, das war früher auch schon so. Doch mir kommt es vor, dass es immer schlimmer wird.

Es ist kein guter Geist, der heute herrscht. Solche Dinge kommen nicht von Gott. Sondern sie haben ihre Energiequelle bei Gottes Gegenspieler: Satan.

Der Teufel ist sozusagen die fossile Energiequelle, die uns zwar das gewünschte liefert, dafür aber auch zerstört. Gott hingegen liefert die Energie, ohne zu zerstören – sozusagen die Solarenergie. (ja, vergleichende Bilder hinken immer etwas, ich weiß 😊)

Was wir brauchen, ist eine andere geistliche Energiewende: Eine Wende hin zu Gott und zu Seiner Kraft. Er ist die Quelle des Lebens. Er führt uns auf einem guten Weg.

Wenn jeder so handeln würde, wie Jesus es in der Bergpredigt sagt, wären auf einen Schlag viele Probleme der Menschheit gelöst. Allein das Befolgen dieser Aussage würde Wunder wirken:

Behandelt die Menschen stets so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet.

Matthäus 7,12a (HfA)

Wenn wir den Heiligen Geist als unsere Kraftquelle anzapfen würden, wäre unser Umgang mit unseren Mitmenschen ein anderer:

Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte; Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern!

Galater 5,22+23 (HfA)

Wenn wir uns von Gott Vater als Töpfer formen lassen würden (vgl. Jesaja 64,7), wäre unser Leben ein besseres:

Daran könnt ihr erkennen, dass der HERR, euer Gott, es gut mit euch meint. Er erzieht euch wie ein Vater seine Kinder. Beachtet deshalb seine Weisungen! Lebt so, wie es ihm gefällt, und habt Ehrfurcht vor ihm!

5.Mose 8,5+6 (HfA)

Gott an die oberste Stellen setzen, damit wir Seine Kraft anzapfen, das ist die Energiewende, die wir brauchen!

Vielen Dank für’s Lesen und Gottes Segen!

Ein Kommentar zu “Geistliche Energiewende

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